Endlich möchten wir euch auch hier ein wenig von unserer Neuseeland Reise erzählen. Wir haben zwar schon viele Fotos auf Paul liebt Paula gezeigt, aber der kulinarische Aspekt kommt dabei natürlich zu kurz. So geht’s ja nicht!
Ehrlich gesagt, haben wir uns super kurzfristig auf den Trip vorbereitet. Erst den Abend vor der Abreise stand eine grobe Route, allerdings auch erst nachdem wir uns für die ersten drei Tage Auckland schöne Restaurants ausgeguckt hatten. Wir hatten auf unserer Liste fast 20 Cafés, Restaurants und Foodmärkte. Auch wenn wir nur drei Tage in der tollen Stadt auf der Nordinsel Neuseelands verbracht haben, haben wir immerhin fast die Hälfte davon ausprobiert. Man muss ja schließlich drei Mal am Tag essen!

Aber zurück zum Anfang. Wir waren fast 35 Stunden unterwegs, haben in der Zeit so gut wie nicht geschlafen und wurden im Flieger auch nicht gerade kulinarisch verwöhnt. Deswegen haben wir nur schnell unsere Koffer in unsere Gästewohnung geschleift und sind danach direkt lecker Essen gegangen! Dabei haben wir gemerkt, dass wir mit unserem Airbnb im Stadtteil Ponsonby genau ins Schwarze getroffen haben. Wir wurden sofort von den wunderschönen Holzhäusern verzaubert, hier reiht sich ein tolles Restaurant und Café ans nächste und die Menschen sind unglaublich herzlich und hilfsbereit. Am liebsten wären wir noch viel länger geblieben, aber es gibt einfach viel zu viel auf den beiden Inseln zu sehen!

Im The Blue Breeze Inn, einem modernen chinesischen Restaurant, wurden uns 6 verschiedene Leckereien, von der Küche ausgewählt, direkt vor unseren Augen zubereitet. Denn wir waren, nach der anstrengenden Reise, nicht einmal mehr in der Lage uns selbst für etwas zu entscheiden. Einfach hinsetzen und sich überraschen lassen, so war der Plan und der ist auch aufgegangen. Mit leckeren gedämpften Burgern, rauchig gebratenem Brokkoli mit Mandeln, fermentiertem Kohl mit viel Ingwer und schwarzem Pfeffer, Auberginen im Backteig mit einer würzigen Sauce und anderen Leckereien, hat uns das tolle Restaurant verzaubert. Das Ziel in der aromatischen Küche ist es, den maximalen Geschmack jeder Zutat herauszukitzeln, und das haben sie auch geschafft. Wir sind also schon nach den ersten 2 Stunden in der neuen Stadt begeistert und mit einer unglaublichen Zufriedenheit ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen haben wir es uns im Little bird organics & The Unbakery schmecken lassen. Das Café bereitet vegane, rohköstliche Speisen zu und macht, vom Granola bis zum Brot aus gekeimten Kernen, alles selbst. Es war ziemlich schwierig sich zwischen all den leckeren, saisonalen Gerichten zu entscheiden. Zum Glück sind wir zu zweit, sodass man immer vom Nachbarteller kosten kann. Wir haben uns für ein herzhaftes Brot mit Cashew Käse und Avocado mit japanischer Gewürzmischung entschieden, dazu gab es einen Wildkräutersalat. Außerdem landeten süße Buchweizen Waffeln mit frischen Beeren und einer luftigen Kokoscreme auf dem Tisch. Leckere Getränke wie ein grüner Smoothie und hausgemachter Kombucha waren auch dabei. So kann man voller Energie in den Tag starten! Und das haben wir auch getan, allerdings dann ohne Kamera. Wir haben eine tolle Zeit mit inspirierenden Menschen verbracht, gelacht, noch mehr gegessen und über alles Mögliche gequatscht.

Am nächsten Tag sind wir eher durch Zufall auf einen tollen Street Food Market, nur ein paar hundert Meter von unserer Ferienwohnung entfernt, gestolpert. Im Hinterhof versteckt, hat sich ein ganz eigenes kleines Food-Reich aufgetan. Mit allen möglichen verschiedenen, köstlichen Gerüchen. Ausgesucht haben wir uns dann den coolen Burgerladen Burger Burger, in dem uns neben einem hammermäßigen Burger aus Kichererbsen mit vielen Kräutern und Roter Bete, Tomatenmarmelade und Kreuzkümmeljoghurt, noch leckere Beilagen serviert wurden. Es war ein Fest!

Neuer Tag, neues Restaurant! Am vorletzten Morgen waren wir bei Odettes Eatery Frühstücken. Wir hatten wieder frische, fruchtige Smoothies, einen mit Gurke, Ingwer, Apfel etc. und einen mit Beeren. Gegessen haben wir einen herzhaften Crepe, gefüllt mit Linsen, dazu Laban, geröstete Cashews und pochiertes Ei. Der zweite Teller war gefüllt mit einem super schokoladigen Crepe, würzigen Kirschen, Pistazien und Pflaumeneis. Da wir ein Weilchen dort saßen, haben wir uns dann sogar noch ein drittes Gericht bestellt: Sprossen mit Sumach Dressing auf Erbsen und einem Mus aus geräuchertem Rotkohl. Es sah nicht nur alles großartig aus, sondern hat auch so geschmeckt. Da das Restaurant sowohl Frühstück, als auch Lunch und Abendessen anbietet, hätte man dort den ganzen Tag verbringen können! Aber am nächsten Morgen stand schon der Umzug in unseren Camper an, sodass wir den letzten Tag in Auckland nicht in ein und dem selben Restaurant verbummeln wollten.

Am nächsten Morgen saßen wir dann schon wieder auf gepackten Koffern und waren ziemlich aufgeregt. Für uns ging das Abenteuer nämlich danach erst richtig los. In wenigen Stunden wollten wir unseren Camper abholen um uns auf den Weg zu machen, Neuseeland zu erkunden. Ein Grund mehr, noch ein letztes neues Café zu testen, um uns ordentlich zu stärken. Im Little & Friday hatten wir einen Kartoffelrösti mit gebackenen Tomaten, Pilzen und Eiern, außerdem geröstete Aprikosen auf Brioche und englische Crumpets (eine Mischung aus Kuchen und Pfannkuchen) mit Orangenmarmelade und Ingwerbutter. KÖSTLICH!

Wie es dann für uns weiterging, berichten wir in einem nächsten Artikel.

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