Wenn besondere Menschen zu Besuch kommen, muss natürlich auch besonderes Essen auf den Tisch. Für uns ist eine Torte, in dem Fall ein Naked Cake, schon ziemlich außergewöhnlich, wo wir es sonst doch eher einfach halten. „Omakuchen“, wie Streuselkuchen aller Art, Blechkuchen etc. sind eher das, was wir in den Ofen schieben. Deswegen haben wir uns bei dem Rezept auf einen unserer Klassiker verlassen. Einen sehr saftigen Möhrenkuchen, mit vielen Nüssen, getrockneten Aprikosen und anderen Leckereien. Was wir daran so lieben ist, dass man ihn so toll variieren kann. Mal in der Springform gebacken, mal als ganzes Blech für größere Gruppen, oder als Cupcakes, mal vegan mit Aquafaba und einer Cashewcreme aber auch mal, wie in diesem Fall, mit einem Frischkäsefrosting als Torte. Der Kuchen ist so lecker, dass man damit gar nicht genug experimentieren kann. Das Grundrezept dafür findet ihr in unserem Kochbuch.

Neben der Torte wollten wir auch ein ganz besonderes Setting für den Kaffeeklatsch mit unseren Freunden Jules, Maria und Justus von Herz & Blut schaffen.

Nachdem schon vor einigen Wochen die letzten Pflanzen aus dem Gewächshaus verschwunden sind, war es an der Zeit es endlich einmal wieder als Wohnraum zu nutzen. Klar, im Winter wird es, bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt, selbst an sonnigen Tagen nicht viel wärmer als 10-15 Grad im Glashaus. Dafür sind die Tage einfach zu kurz. Aber immerhin bleibt der kalte Wind und die Nässe draußen. Mit Wollpullover, Schal und vielen Kerzen wird die Atmosphäre trotzdem enorm gemütlich. Besonders, wenn sich die Sonne so spektakulär verabschiedet, wie es an diesem Abend der Fall war.

Auch wenn wir im Winter Salate ins Gewächshaus pflanzen könnten, oder eine Gründüngung aussähen sollten, finden wir es einfach zu schön das Haus außerhalb der Gartensaison für uns zu nutzen. Bis das Aussähen der Jungpflanzen wieder losgeht und es warm genug wird, sie im Gewächshaus unterzubringen, nutzen wir die Chance noch aus.

Für 4 Personen

    Wir lieben es an Festtagen viele verschiedene kleine Speisen zu servieren, die man auf dem Teller nach Lust und Laune zusammenstellen kann. So ist für jeden etwas dabei und es hat etwas sehr geselliges. Wie auch schon zum vergangenen Weihnachtsfest, haben wir uns dieses Jahr dazu entschieden, eine Hauptattraktion für die Festtafel zu kreieren. Ein Gericht, welches unter den neugierigen Augen der Gäste angeschnitten und geteilt werden kann. Herausgekommen ist eine wunderbare Festtags-Pie, gefüllt mit buntem Gemüse. Die Zubereitung der Pie erfordert ein wenig Vorbereitung, da die jeweiligen Bestandteile der Füllung einzeln zubereitet werden müssen. Natürlich könnt ihr bei der Füllung auch variieren - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch könnte man eine solche Pie zum Beispiel nach dem Weihnachtsschmaus, zum Verwerten der Reste vom Festtagsessen, zubereiten.

    Die Butter in Würfel schneiden. Mehl und Salz mischen und mit den Butterwürfeln verkrümeln. Das Wasser hinzugeben und zügig zu einem Teig kneten. Den Teig abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, bis die übrigen Zutaten für die Pie fertig sind.
     
    Die getrockneten Steinpilze fein hacken. Die Linsen in der doppelten Menge Wasser aufkochen, die Steinpilze hinzugeben und 20-30 Minuten köcheln lassen (Packungsanleitung beachten). Erst zum Ende der Garzeit salzen. Das Öl zu den gekochten Linsen geben und die Linsen etwas zerstampfen. Falls die Masse zu kompakt ist, gegebenenfalls noch etwas Wasser hinzugeben.
     
    Für das Apfelchutney die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel fein hacken. In einem Topf Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Die Äpfel hinzugeben und mit dem Apfelessig ablöschen. Das Chutney etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich, aber noch nicht zerfallen sind. Das Apfelpektin mit dem Zucker vermischen und gegen Ende der Kochzeit unter das Chutney rühren. Mit Salz abschmecken und das Chutney abkühlen lassen.
     
    Den Backofen auf 200°C (Ober- /Unterhitze) aufheizen. Den Kürbis in etwa 5 Zentimeter dicke Spalten schneiden, auf einem Backblech verteilen, großzügig salzen und mit etwas Rapsöl beträufeln. Den Kürbis etwa 25 Minuten backen, bis er weich ist (Stäbchenprobe) und anschließend in Würfel schneiden oder zerstampfen.
     
    Die Rote Bete in dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben in dem Holundersaft in einem kleinen Topf etwa 35 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Die Rote Bete gelegentlich umrühren und gegebenenfalls etwas Holunderbeersaft nachgiessen. Die Flüssigkeit sollte am Ende der Kochzeit vollständig verdampft sein.
     
    Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, anschließend mit einem Mixer mahlen. Den Knoblauch fein hacken. Die Grünkohlblätter vom Strunk entfernen und häckseln. Die gemahlenen Kerne, den Knoblauch, den Grünkohl, Senf und das Walnussöl vermischen und mit Salz abschmecken.
     
    Den Backofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Eine Springform mit 18 Zentimetern Durchmesser einfetten.
    Zwei Drittel des Teiges auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen, in die Springform legen und so festdrücken, dass ein etwa 6 Zentimeter hoher Rand entsteht. Das übrige Drittel Teig ebenfalls rund ausrollen. Die Pie Schichtweise mit den Linsen, der roten Bete, dem Kürbis, dem Chutney und dem Grünkohl füllen. Den Rand des übrigen Teiges mit Wasser bepinseln, als Deckel auf die Pie legen und an den Rändern gut andrücken. Mit einem scharfen Messer um die Mitte herum viermal einschneiden, damit beim Backen die heiße Luft entweichen kann und die Pie nicht aufplatzt. Die Pie auf mittlerer Schiene 50 Minuten backen, bis sie goldgelb ist.

    Wir sind zwar keine ausgemachten Weihnachts-Enthusiasten, aber wenn die Tage kürzer werden, wissen wir eine besinnliche Atmosphäre definitiv zu schätzen. Sehr gern dekorieren wir unser Zuhause der Jahreszeit und dem Anlass entsprechend winterlich und festlich. Dafür stellen wir aber nicht ‘die ganze Hütte’ auf den Kopf, sondern dekorieren vor allem den Ort, an dem wir mit unseren Liebsten zusammenkommen – den Esstisch. Das Herzstück unserer Dekoration bildet ein Ast, den wir bei einem Spaziergang am Wegesrand aufgelesen haben. An die Decke gehängt und mit Kerzen bestückt, besticht er durch eine unfassbare Eleganz. Wir sind ganz begeistert von dem Ergebnis, zeigt es doch: Es muss nicht immer der Tannenbaum oder Adventskranz sein. Die natürlichen Materialien unserer diesjährigen Festtagsdeko haben wir um kleine, stimmungsvolle Stillleben ergänzt, die wir mit unserem Sofortbildrucker FUJIFILM instax SHARE SP-3* angefertigt haben. Die Sofortbilder unterstreichen das wunderbar ruhige Ambiente und spielen mit den Aspekten von Natur, Kunst und Inszenierung.

    Oft werden wir nach der Inspiration für unsere Dekorationen gefragt und die Antwort ist simpel: Den größten Schatz bietet uns die Natur. Minimalistisch und zurückgenommen, trotzdem behaglich und stimmungsvoll – das gelingt tatsächlich auch ganz besonders gut mit natürlichen, wiederverwertbaren Materialien. Ganz abgesehen davon, dass es ressourcen- und platzsparend ist.

    Ein weiterer Vorteil: Wir kommen raus an die frische Luft, um unser trautes Heim zur festlichen Jahreszeit noch trauter zu machen. So beginnt der Spaß an der Tischdeko schon beim Sammeln der Äste, Gräser und Zapfen.

    Statt eines Adventskranzes auf dem Tisch, haben wir besagten großen Birkenast über dem Tisch aufgehangen. Die obligatorischen vier Kerzen haben wir mit Kupferringen daran befestigt. So bleibt auch mehr Platz für unser handgetöpfertes Geschirr, das für eine weitere natürliche Note auf dem Tisch sorgt, während das goldene Besteck den festlichen Anlass unterstreicht.

    Bei Tischdecken und -servietten arbeiten wir am liebsten mit natürlich gefärbtem Leinenstoff oder Naturleinen. Die Falten, die sich nach und nach bei der Benutzung entwickeln, verleihen dem Ganzen einen besonderen Charakter. Praktischerweise – denn damit wird das Bügeln obsolet. Ganz besonders schön machen sich auf Leinen unsere draußen gesammelten Schätze. Tannenzapfen, Kastanien, Gräser, Blätter und Co. harmonieren mit den sanften und natürlichen Farben sowie der Materialität. Auch mögen wir sehr, wenn die einzelnen Komponenten miteinander korrespondieren: Die Baumkerzen aus Bienenwachs finden sich wieder in den honigfarbenen Leinenservietten und der schmackhaften Festtags-Pie; und das Braun der Tischdecke korreliert mit den Zapfen darauf.

    Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß, dass wir Fans von instax Sofortbildern sind. Nicht umsonst sind wir gemeinsam mit Nic von Luzia Pimpinella, Igor vom Happy Interior Blog, Jules von Herz & Blut und Vreni Frost von Never Ever begeisterte Ambassadors von FUJIFILM instax*. Was Sofortbilder für Susann in ihrer Jugend bedeutet haben, darüber hat sie bereits geschrieben. Die Vergänglichkeit des Augenblicks einzufangen, trägt eine ganz besondere Poesie in sich, und sich diese Erinnerungen, die unwiderrufbar verloren wären, wieder zu vergegenwärtigen, indem man die einst entstandenen Momentaufnahmen hervorholt, vergrößert ihren Zauber noch.

    Genau so wertvoll wie Erinnerungen zu sammeln und zu bewahren, ist uns das Teilen von Erinnerungen. Dabei begeistert uns, dass wir mit dem instax Smartphone-Printer ein reproduzierbares Ergebnis erzielen können – wenn wir möchten. Ganz nach dem Prinzip, ein Bild weitergeben, eines behalten, das nächste mehrfach ausdrucken und nach dem Festessen unter unseren Freunden zirkulieren lassen.

    Statt spontane, flüchtige Momentaufnahmen anzufertigen haben wir uns bei den Aufnahmen für die Festtagsdeko bewusst für eine künstlerische Umsetzung entschieden. Unsere winterlichen Bildmotive wie Tannenzapfen, Walnüsse, Disteln und Gras haben wir auf rostigem Stahluntergrund als Stilleben abgelichtet. Die instax Sofortbilder ergänzen unsere natürliche Deko auf diese Art mit inszenierten Motiven. Wir mögen diese harmonische Verbindung von Natur und inszenierter Natur bzw. Kunst. Wir haben uns bei den Sofortbildern deshalb auch für den instax SQUARE Black Film mit schwarzem Rahmen entschieden, da dieser ganz besonders elegant wirkt. 

    Ob als Namensschild, Menükarte oder Geschenkanhänger, die Sofortbilder lassen sich wirklich vielseitig verwenden. Entweder wir legen sie schlicht auf den Platz oder stecken sie in einen Zapfen und schreiben den Namen des Gastes mit einer hellen Farbe auf den dunklen Rahmen. Oder wir verwenden die Vorderseite als Bildmotiv und kleben auf die Rückseite Kraftpapier, auf das wir die einzelnen Gänge unseres Menüs notieren. Als schöne Geschenkanhänger unterm Weihnachtsbaum lassen sich die Sofortbilder ebenfalls prima einsetzen. 

    Alle Sofortbilder haben wir mit der Kamera von unserem Smartphone aufgenommen, wir hätten sie aber genauso mit unserer FUJIFILM X-T3 Systemkamera schießen können, die ebenfalls mit dem instax Sofortbilddrucker kompatibel ist. Der Drucker ist super einfach einzurichten, man verbindet das Smartphone oder die Kamera per WLAN mit dem Drucker. Filmkassette einlegen und los geht’s. Der andere Riesenvorteil: Der Drucker ist nicht an Strom gebunden, so hat man einen kabellosen Drucker-to-go zur Hand.

    Ein weiterer Pluspunkt, den das Format und der Drucker mit sich bringen: Wir konnten unsere Motive gezielt mit dem Handy in Szene setzen, aufnehmen und dann in Ruhe auswählen und bearbeiten. So haben wir einerseits unseren artifiziellen Anspruch erfüllt – und andererseits bleibt die Nostalgie erhalten, die einen unmittelbar beim Betrachten von Sofortbildern erfasst. Am besten, ihr probiert es gleich selbst aus, dann werdet ihr feststellen, die besten Ideen kommen einem… richtig, beim Machen!

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