Für 2 Personen

Frische Erbsen sind eines unserer Highlights im Frühsommer. Alleine wie sie in Reih und Glied in der Schote liegen ist schon schön anzuschauen. Manche noch ganz klein, zart und besonders süß, andere Erbsen so dick, dass sie schon fast quadratisch aneinander gepresst sind. Das Herauslösen der Erbsen aus ihren Schoten hat etwas entspannendes und lässt einen direkt zurück an schöne Sommertage in Omas Garten denken. Wie sie in der bunten Kittelschürze, umgeben von Schüsseln voll mit Erbsen auf einem Hocker sitzt und Erbsen pult.
Aber vor allem geschmacklich liegen Erbsen bei uns ganz weit vorne. Deswegen haben wir bei unserem letzten Besuch in Rothemühl eine große Schüssel Erbsen in Lars und Sylvias Garten geerntet und einen leckeren Stampf daraus zubereitet. Das Rezept eignet sich sowohl als Vorspeise, als auch als leichtes Hauptgericht. Außerdem lassen sich alle Komponenten auch wunderbar auf einem leckeren Sauerteigbrot anrichten.

Alle Zutaten für das Dressing im Mixer fein pürieren. Etwas Rapsöl in einem Topf erhitzen und die Erbsen darin etwa 5 Minuten bei schwacher Hitze dünsten, bis sie gar sind. Die Dillspitzen von den Stielen zupfen und zu den Erbsen geben. Die Erbsen mit einem Pürierstab grob zerkleinern und mit Senf und Salz abschmecken.
Die Pfifferlinge in einer Pfanne in etwas Rapsöl scharf anbraten und mit Salz würzen. Die Radieschen in feine Scheiben schneiden.
Die Pfifferlinge mit dem Dressing und den Radieschenscheiben auf dem Erbsenstampf anrichten. Wir haben unseren Stampf noch mit ein paar Dillblüten und -spitzen garniert.

Für Ø 26 cm

    Vor ein paar Tagen waren wir mal wieder am Stettiner Haff um unsere Freunde zu besuchen. Unser Patenkind Levi hat seinen 6. Geburtstag gefeiert! Lars hat dafür einen unglaublich leckeren Streuselkuchen mit Johannisbeeren gebacken. Bei Streuseln und Sommerbeeren sind wir immer dabei! Zu Hause angekommen haben wir die Idee direkt aufgegriffen und den Kuchen anstatt mit Pudding, wie Levi ihn liebt, mit einer Frischkäsecrème gebacken. Und, was sollen wir sagen, auf seltsame Weise sind direkt vier Stücke davon in unseren beiden Bäuchen verschwunden…
    Der Teig für den Kuchenboden ist trocken und bröselig. Das soll er auch sein, denn er saugt beim Backen die nötige Feuchtigkeit aus der Crème und den Beeren auf und bekommt eine keksähnliche Konsistenz, die durch den Zimt etwas an Spekulatius erinnert. Das schmeckt auch im Hochsommer herrlich!

    Den Ofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (Ø 26 cm) gut fetten.
    Mehl, Zucker, Salz, Zimt und Backpulver in einer Rührschüssel vermischen. Die Butter in Würfel schneiden und mit der Mehlmischung verkrümeln.
    Für den Kuchenboden wird etwa die Hälfte des Teiges gebraucht. Zuerst den Boden der Form dünn mit Streuseln bedecken, festdrücken und danach auf gleiche Weise einen Rand von ca. 3 cm Höhe formen. Den Kuchenboden anschließend für 10 Minuten backen.

    In der Zwischenzeit für die Füllung die Johannisbeeren mit dem Zucker vermischen und beiseite stellen. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit dem Ei und dem Honig gut vermischen. Nicht aufschlagen! Den Frischkäse cremig rühren und die Eimasse unterheben.
    Die Maisstärke in die Johannisbeeren einrühren. Die Käsecreme gleichmäßig auf den Kuchenboden gießen und darauf vorsichtig die Beeren verteilen. Den übrigen Kuchenteig zu Streuseln zusammendrücken und über die Johannisbeeren streuen.
    Den Kuchen 35-40 Minuten goldbraun backen. Etwa eine Stunde abkühlen lassen und danach für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

    Seit dem letzten Besuch bei unseren Freunden in Rothemühl hat sich im Garten einiges getan. Es warteten nicht nur Unmengen an Erbsen darauf gepflückt, sondern auch ein großartiges Baumhaus darauf erkundet zu werden. Lars hat es natürlich für Levi gezimmert, wir wären aber am liebsten direkt selbst eingezogen! Die Stunden mit Vorlesen und Eisessen hoch über dem wild bewachsenen Garten waren so wundervoll. Bei diesem Ausblick und Vogelgezwitscher in den Ohren kommen einem die besten Ideen! Zum Beispiel die zu Erbsenstampf mit Pfifferlingen und dünn gehobelten Radieschen. Mehr dazu bald.

    Das blieb nicht die einzige Inspiration für neue Rezepte, die wir mit nach Hause genommen haben. Levi ist an diesem Wochenende 6 Jahre geworden. Zur Feier des Tages hat Lars einen Johannisbeer-Streusel-Kuchen gebacken, der uns auf ein weiteres neues Rezept gebracht hat. Seid gespannt!

    Überhaupt haben wir an nur zwei Tagen so viel zusammen erlebt, dass wir völlig beflügelt nach Hause gekommen sind. Abends haben wir zum Beispiel Stockbrot gebacken. Es ist kaum zu glauben, dass wir das vorher noch nie gemacht haben. Und das, obwohl Yannic als Kind jedes Jahr im Zeltlager war. Vielleicht sind wir genau deswegen völlig unbedarft an das Thema herangegangen und haben unseren Teig gefüllt. Die anderen haben zwar erst ein bisschen skeptisch geguckt aber am Ende ist sogar ein kleiner Wettbewerb um das leckerste Stockbrot entstanden. Wäre der Teig nicht irgendwann alle gewesen, hätten wir sicher noch angefangen einen Nachtisch daraus zu backen. Aber das heben wir uns einfach fürs nächste Mal auf…

    Newsletter

    Keine neuen Rezepte, kulinarischen Geschichten und Events mehr verpassen! Trage dich in unseren Newsletter ein und erhalte eine Nachricht über alle Krautkopf Neuigkeiten und neuen Beiträge. 

    Danke fürs Registrieren.

     

    Um Missbrauch durch Dritte vorzubeugen, haben wir dir einen Bestätigungslink an deine E-Mail Adresse gesendet. Bitte öffne diesen um die Newsletter Anmeldung zu bestätigen.

    Scroll to top