Für 3-4 Personen

    Eis aus einem Gemüse? Ja, ihr dürft ruhig etwas skeptisch sein. Das waren wir nämlich selbst, als wir das Rezept zum ersten Mal ausprobiert haben. Belohnt wurden wir mit einem abgefahrenen Geschmackserlebnis. Ihr müsst euch einfach selbst davon überzeugen, wie unglaublich lecker und besonders die Mischung aus Roter Bete und schwarzer Schokolade schmeckt. Die Schokolade gibt eine herbe Note und die rote Knolle einen leicht erdigen Geschmack. Süß ist es natürlich trotzdem, so wie es sich ja auch für Eis gehört und die Schokoladenerde ersetzt in unserem Rezept die knusprige Waffel. Also ein fast ganz normales Eis…

    Die Rote Bete gut waschen und etwa 60-90 Minuten bei 180°C im Backofen garen. Währenddessen könnt ihr die Schokoerde zubereiten. Dafür einfach alle Zutaten miteinander vermischen bis ein sehr trockener, bröckliger "Teig" entsteht. Die Streusel auf einem Backblech verteilen und etwa 10-15 Minuten zur Roten Bete in den Ofen geben. Wenn sie knusprig gebacken sind, abkühlen lassen und zerbröseln, bis eine erdige Struktur entsteht.
    Wenn die Rote Bete ihre Zeit im Ofen abgesessen hat, diese ebenfalls abkühlen lassen, schälen und mit 75ml Milch und dem Zimt in einem Mixer glatt pürieren. Für die Eisgrundmasse wird die restliche Milch gemeinsam mit der Sahne in einem Topf erhitzt. Die Eigelbe mit dem Honig sehr schaumig aufschlagen und die heiße Milch/Sahne Mischung in einem dünnen Strahl, unter ständigem Rühren, unter die Eimasse ziehen. Anschließend wird die gesamte Masse in eine Edelstahl-Schüssel gefüllt und auf dem Wasserbad erhitzt, bis sie deutlich eindickt. Dabei stetig weiterrühren. Die Schokolade ebenfalls auf einem Wasserbad schmelzen und zu der Eismasse rühren. Zum Schluss noch die pürierte Rote Bete untermischen und alles zu einer glatten Masse rühren. Nun muss die Eismasse komplett abkühlen und im Kühlschrank weiter runterkühlen, bis sie in die Eismaschine gefüllt werden kann. Wir haben nur eine ganz einfache Eismaschine und geben das fertige Eis, nach der Maschine, noch einmal in einer Metallform für 1-2 Stunden in den Gefrierschrank, damit es eine bessere Konsistenz bekommt.

    Für 2 Personen

    Mitten in der Natur mit Köstlichkeiten im Gepäck. So haben wir uns die Zeit auf Korsika vorgestellt und für jede unserer Bergwanderungen etwas leckeres vorbereitet. Im Wald, am Wasser, auf dem Gipfel, einfach dasitzen und die Landschaft genießen, die Geräusche und Gerüche der Natur. Mit Vorfreude das duftende Brot auspacken und an nichts denken. Was für tolle Tage! Dies ist unser letztes Korsika-Rezept und unser Urlaubstagebuch geht damit zu Ende. Zum Abschluss haben wir den Beitrag deshalb noch einmal mit vielen Foto-Erinnerungen gespickt. Seht euch nur dieses unglaublich klare (und kalte) Wasser an, die riesigen Felsen, eine Landschaft wie gemalt...

    Die Pistazien schälen und 170g von ihnen zu Mehl mahlen. Das Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Weizenmehl, Pistazienmehl, Pistazien, Salz und Olivenöl hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten (mindestens 5 Minuten). Anschließend die Schüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch bedecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, damit die Hefe arbeiten und der Teig aufgehen kann. Den Teig auf einem Backblech verteilen, mit dem Stiel eines Kochlöffels mehrfach einstechen und mit Olivenöl bestreichen. Im 200°C heißen Backofen wird unser Brot 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene gebacken.
    Die Artischocken von den äußeren Blättern befreien und anschließend den Stiel und den obern Teil abschneiden. Nun hat man nur noch die Artischocken-Herzen. Diese vierteln und das Heu mit einem Löffel entfernen. Wer möchte kann die Artischocken danach noch in Scheiben schneiden. Die Schalotte in kleine Würfel hacken und mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen. Nun die Artischocken hinzugeben und gut von allen Seiten anbraten. Die Kirschtomaten werden ebenfalls vorgegart. Hierzu werden sie in eine kleine Auflaufform gelegt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Olivenöl beträufelt. Bei 175°C werden sie 20 Minuten im Ofen gebacken. Wer möchte, kann die Tomaten aber auch durchaus noch länger darin lassen. Super ist es, wenn man den Salat später mischt, die Tomaten dabei aufplatzen und sich ihr Saft mit dem Dressing und dem Salat vermischt. Die Oliven entkernen, halbieren oder in Scheiben schneiden und zusammen mit den Artischocken und Tomaten unter den Rucola heben. Als Dressing bereiten wir aus dem Zitronensaft, Feigenessig, Olivenöl und Senf eine einfache Vinaigrette und schmecken sie mit Salz und Pfeffer ab. Wir haben für unsere Wanderung den Salat als Schüttelsalat in einem Einmachglas angerichtet. Die Vinaigrette wird dazu als erstes ins Glas gegeben und danach alle Zutaten einzeln aufgeschichtet, der Salat zum Schluss, so bleibt er schön knackig. Die Variante eignet sich super zum Picknicken. Vor dem Essen das Glas einfach kräftig schütteln.

    Für 2 Personen

    Dieser Beitrag könnte genauso gut "Die ewige Suche nach dem Nino See mit plötzlicher Steinpilzbeute" heißen. Im korsischen Gebirge findet man im Herbst nichts als Weite und das Rauschen des Windes. Man hat das Gefühl, als hätte seit Ewigkeiten niemand mehr diese wundervollen Plätze und Landschaften gesehen. Kein Mensch, dem man begegnet, nur Natur. Die Berge in dichten Nebel gebettet, der von einer auf die andere Minute aufzieht und das Tal wie eine Welle überrollt.
    Wir sind aufgebrochen, um zum Nino See zu wandern und alles hat eigentlich gepasst. Wie im Wanderführer beschrieben zogen wir durch duftende Kiefernwälder, da war der kleine Bach und nach einem Anstieg über Geröll erreichten wir den Bergkamm. Und trotzdem war nach über 3 Stunden Aufstieg weit und breit kein See in Sicht. Nur dichter Nebel und die Gewissheit, dass es bald dunkel werden würde. Der Weg ist das Ziel, sagt man doch. Bei allem, was wir gesehen haben, trifft das wohl auch zu, aber dennoch ist es ein komisches Gefühl umzukehren, ohne das Ziel erreicht zu haben. Wir sind also den selben Weg zurückgewandert, dieses Mal die Augen im dämmrigen Licht auf den Boden gerichtet, anstatt auf die Landschaft, und da standen sie auf einmal. Wunderschöne Steinpilze! Gerade noch rechtzeitig, vor Einbruch der Dunkelheit, haben wir unser Auto erreicht, auch wenn die letzten Meter schon fast im Laufschritt zurückgelegt werden mussten. Doch die wundervolle Aussicht in über 2000m Höhe, umhüllt von Wolken und die leckeren Pilze im Gepäck ließen den unerreichten See schnell in Vergessenheit geraten. Und auf der Rückfahrt zu unserer Ferienwohnung hatten wir nur noch eins im Kopf: Was möchten wir mit diesen Prachtexemplaren kochen?

    Die frischen Maronen werden oben kreuzweise mit dem Messer eingeritzt und dann im Backofen bei 200°C etwa 20-30 Minuten geröstet. Direkt nach dem Backen, noch heiß, schälen. Wenn euch das zu aufwendig ist, könnt ihr auch gekochte Esskastanien verwenden. Währenddessen die Süßkartoffeln schälen und in Spalten schneiden. Gewürzt werden sie mit einem Thymian-Zitronen-Knoblauch-Salz. Hierzu die Schale einer unbehandelten Bio Zitrone abreiben, den Knoblauch kleinhacken, die Blättchen des Thymian abzupfen und alles mit 1TL Meersalz mischen. Das Salz und 1EL Olivenöl auf den Süßkartoffelspalten verteilen und etwas einmassieren. Anschließend gehen sie ebenfalls für 20 Minuten in den heißen Ofen, bis die Spalten knusprig gebacken sind.
    Zum Schluss noch die Steinpilze putzen und in Scheiben schneiden. Die Schalotte in kleine Würfel hacken und in etwas Olivenöl in einer Pfanne anschwitzen. Steinpilze und Maronen hinzugeben und anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Petersilie bestreuen. Vor dem Servieren noch etwas Olivenöl über das komplette Essen träufeln. Ein leckerer, knackiger Salat passt wunderbar zu dem einfachen Pilzgericht.

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