Für 6-8 Stück

    Pizza geht immer! Oder was meint ihr? Bei uns kommt fast nichts öfter und variantenreicher auf den Tisch. Nicht nur den Belag, sondern auch den Teig versuchen wir immer wieder abzuwandeln damit es spannend bleibt. Durch Vollkornmehl und verschiedene Kerne zum Beispiel, wird der Teig schön herzhaft und rustikal.
    Beim Belegen der kleinen Pizzen könnt ihr euerer Phantasie freien Lauf lassen. Benutzt alles, was der Sommer so hergibt und vergesst die frischen Kräuter nicht. Wie wäre es z.B mit Kartoffelscheiben, Schalotten und Rosmarin? Kirschtomaten, Oliven, Büffel-Mozzarella und Basilikum? Wir haben auch eine tolle Variante mit gegrillten Auberginen und Zucchini, Pilzen, Artischockenherzen, Tomaten und Oliven gebacken. Auch ohne Käse, als vegane Variante, schmecken die Pizzen köstlich.

    Das Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Kürbis- und Sonnenblumenkerne zu Mehl mahlen und gemeinsam mit dem Vollkornmehl, Salz und Olivenöl zu einem geschmeidigen Teig verknetet. Das exakte Verhältnis von Mehl und Wasser muss man immer etwas individuell anpassen. Wird der Teig zu klebrig, gebt ihr einfach noch etwas Mehl hinzu oder entsprechend Wasser, wenn er zu fest geworden ist. Wichtig ist, dass der Pizzateig gut durchgeknetet (mindestens 5 Minuten) wird. Anschließend die Schüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch bedecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, damit die Hefe arbeiten und der Teig aufgehen kann.
    Für die Tomatensoße den Knoblauch hacken, zu der Tomatenpolpa geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Hefeteig zu kleinen Pizzen formen und nach Belieben belegen.
    Im 250°C heißen Ofen brauchen die Pizzen ca. 10-15 Minuten auf mittlerer Schiene.

    Für ca. 700 ml

    Für das Pfirsich-Mascapone-Eis wird zuerst eine Art Kompott zubereitet. Heizt den Ofen auf 200°C vor, dann die Pfirsiche waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Danach verteilt ihr die Pfirsichhälften mit der Schnittfläche nach oben auf einem Backblech und bestreicht sie mit Honig. Die Pfirsiche backen nun, mit der Grillfunktion, ca. 15 Minuten. Sobald der Honig beginnt zu karamellisieren, könnt ihr die grob gehackten Nüsse mit in den Ofen geben und zusammen mit den Bergpfirsichen weitere 5-10 Minuten backen. Sobald die Mischung abgekühlt ist, könnt ihr die Haut von den Früchten ziehen und sie grob zerkleinern, bis eine Art Mus entsteht. Dieses wird mit dem Saft einer Zitrone abgeschmeckt und danach kalt gestellt.
    Für die Eis-Grundmasse werden Eigelb und Honig erst schaumig geschlagen und danach über einem Wasserbad "zur Rose" abgezogen. Die eingedickte Masse vom Herd nehmen und über Eiswasser wieder runter kühlen lassen, dabei weiter schlagen. Anschließend die Mascarpone mit etwas Wasser cremig schlagen und gemeinsam mit dem Kompott unter die Eimasse mischen. Die Sahne schlagen und ebenfalls unterheben. Jetzt kann die Creme entweder in eine Eismaschine gefüllt oder für mehrere Stunden in die Tiefkühltruhe gestellt werden. Bei der zweiten Variante solltet ihr das Eis regelmäßig (alle 30 Minuten) umrühren, damit es schön cremig bleibt.

    Für 4-6 Stück

    Was wäre die Welt ohne Burger? Wir zeigen euch hier unsere saftigen Erbsen-Falafel Burger mit Ruccolasalat, Gurke, Tomaten-Zwiebel-Chutney und einer Cashewcreme. Ein veganes Geschmackserlebnis für tolle Sommerabende auf dem Balkon. Das Rezept benötigt ein wenig Vorbereitungszeit, denn ihr müsst die Kichererbsen und auch die Cashewkerne über Nacht einweichen lassen.

    Los geht es mit den Brötchen. Alsan schmelzen und mit dem Wasser, Reissirup und der Hefe vermischen. Anschließend wird das Mehl und Salz hinzugegeben und alles zu einem geschmeidigen Teig geknetet. Mit einem feuchten Tuch abgedeckt muss er nun 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen. Nach der Ruhezeit den Teig noch einmal durchkneten, damit die Luft entweichen kann und 4-6 gleichgroße Kugeln formen. Mit ausreichendem Abstand zueinander werden sie auf ein Blech mit Backpapier gelegt und mit der Hand flach gedrückt. Wieder mit dem feuchten Tuch bedecken und erneut 1 Stunde gehen lassen. Ihr Finish erhalten die Teiglinge durch einen Anstrich mit der Kokosmilch. So bekommen sie beim Backen einen leichten Glanz und die Sesamkörner halten fest. Die Burgerbrötchen werden bei 180°C etwa 12-15 Minuten gebacken, bis sie eine leichte Bräune bekommen.
    In den ganzen Wartezeiten könnet ihr euch um Bratlinge, Chutney und Cashewcreme kümmern. Letztere ist super schnell zubereitet. Cashewkerne, Wasser und Limettensaft in einen Mixer geben, zu einer feinen Creme pürieren und mit Salz und Pfeffer oder unserem Sommersalz abschmecken. Die Tomaten für das Chutney häuten, Strunk und Kerne entfernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln in Spalten schneiden und mit etwas Olivenöl anbraten. Wenn sie genügend Farbe bekommen haben mit dem Balsamico ablöschen, die Tomaten und das Tomatenmark hinzugeben und alles einkochen lassen. Auch hier am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Für die Falafelbratlinge werden zuerst Kreuzkümmel und Koriandersaat im Mörser zerstoßen, die Zwiebel und der Knoblauch in Würfel gehackt und dann alles 1-2 Minuten in Olivenöl angeschwitzt. Wenn die Erbsen schon etwas größer sind, könnt ihr diese auch kurz andünsten und vorgaren lassen. Danach alle Zutaten für die Bratlinge mit dem Pürierstab zerkleinern und mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Masse etwas zu zäh und klebrig sein, könnt ihr noch mehr Paniermehl hinzugeben. Mit feuchten Händen die Bratlinge formen und in Kokosfett braten. Nun müsst ihr eure Burger nur noch belegen.

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