Für 150 ml

Cashewsahne ist eine wunderbare pflanzliche Alternative zu Sahne aus Kuhmilch. Sie macht Soßen schön cremig und gibt ihnen gleichzeitig eine Bindung bzw. dickt sie direkt ein.

Die Herstellung von Cashewsahne ist kinderleicht. Die Kerne werden einige Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingelegt und anschließend püriert, bis die Masse eine sahnige Konsistenz bekommt. Je nach Stärke des Mixers kann man sogar auf das Einweichen verzichten. Anders als unsere Mandelmilch, die nach dem Pürieren noch abgeseiht werden muss, ist die Cashewsahne direkt gebrauchsfertig. Mit der Wassermenge könnt ihr noch variieren um die Sahne etwas dicker oder dünnflüssiger zu bekommen.

Für 2 Personen

Die letzten zwei Wochen haben wir auf Korsika verbracht. Die Insel ist ein Traum! Landschaftlich, kulinarisch und auch menschlich. Man kann so viel Energie und neue Ideen tanken. Direkt am ersten Tag unserer Reise haben wir die wunderschöne Kastanienregion Castagniccia besucht. Mit ihren idyllischen Dörfchen, den vielen Kastanienbäumen und halbwilden Schweinen, denen man auf der ganzen Insel begegnet und die sich besonders in dieser Gegend über Leckereien freuen. Da war es schwierig noch ein paar Kastanien zu ergattern!
Die Maronen galten früher als ein wichtiges Grundnahrungsmittel der Korsen und so gibt es viele köstliche traditionelle Gerichte aus dieser Nussfrucht.

Dieser ganz einfache Salat hat es uns besonders angetan. Dafür wird der Fenchel gewaschen, in dünne Scheiben geschnitten und zusammen mit den gekochten Esskastanien in eine Schüssel gegeben. Die Orange und die Zitrone auspressen, den Saft zusammen mit dem Apfelessig, Reissirup (o.a. Süßungsmittel) und Olivenöl, zu einer Vinaigrette verquirlen und mit Meersalz und Pfeffer abschmecken. Zum Salat geben und einige Minuten durchziehen lassen. Zum Schluss werden die Pinienkerne geröstet und über den Salat gestreut.
Wer etwas mehr Zeit hat, sollte unbedingt versuchen frische Esskastanien zu bekommen und diese im Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten rösten. Damit sie nicht platzen, werden sie vorher an der oberen Seite kreuzweise eingeritzt. Direkt nach dem Backen, noch heiß, schälen. Wer möchte, kann die Kastanien auch schon einen Tag vorher vorbereiten und mit einem Feigenessig marinieren. Das passt wunderbar zum Gericht.

Für 3-4 Personen

Es ist immer wieder spannend, typische Fleischgerichte vegetarisch umzusetzen. Wir wollten noch einen Schritt weiter gehen und haben unsere Spaghetti Bolognese sogar vegan zubereitet. Dabei war es uns wichtig keine Fleischersatzprodukte wie z.B. Tofu oder Seitan einzusetzen. Herausgekommen ist eine würzige Bolognesesoße aus Linsen, Möhren und Sellerie.

Die Linsen nach Packungsangabe kochen. Währenddessen den Sellerie und die Möhre in ganz kleine Würfelchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch werden ebenfalls klein gehackt und anschließend mit dem Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Mit dem Rotwein ablöschen und die Gemüsewürfel, die Linsen und das Lorbeerblatt hinzugeben. Alles noch einmal 1-2 Minuten andünsten und dann die Tomaten hinzugeben. 15-20 Minuten einkochen lassen, Tomatenmark und Reissirup unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss werden noch die frischen Kräuter gehackt und unter die Sauce gerührt. Aus den Pinienkernen zaubern wir eine Art Parmesan. Hierfür werden die Kerne in einem Topf angeröstet, anschließend abkühlen gelassen und in einem Mixer zerkleinert. Wie geriebenen Parmesan über die Nudeln mit Sauce verteilten.

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