After being quiet for a few weeks about the development of our settler house, we want to tell you now where we are at. To find a beginning, to tell about all these developments, is extremely hard. Compared to the progress in the beginning of the year, which was formed by the slowness of bureaucracy, now everything is evolving without any notion of calmness. After the last snow during Easter and a crystal cold week of even minus 18 degrees, nature exploded when it was touched by the rays of sunlight and the first warmth of spring. This was our call to come out of our house and into our garden. Our plans were big. In all various garden books it is to read that one should begin small. This is a matter of interpretation but that a vegetable garden of 75 square meter and a greenhouse of nearly 19 square meter is not a modest beginning leaves less room for interpretation. At last while you are doing the first cut of the spade you notice that your ideas were exaggerated. To transform an overgrown, wild area full of gardeners most beloved weed into a usable ground is clearly only a minor challenge. This will keep us working over the coming years! We were expecting a whole lot of work in the garden but reality even managed to outdo our, as we thought, pessimistic calculations. Quickly everything was overgrowing our heads. In the true sense of the word, as the idea that we would need a proper lawnmower for a 3000 square meter piece of land, never crossed our mind before. We thought that it might be beautiful to leave everything growing wildly apart of little ways to walk through the garden. Who is in possession of a big garden will laugh loudly about our naive way of thinking. Okay, this is another area of development. While we were digging day in and day out, nature was changing in the blink of an eye. Now the cherry and apple blossoms were opening, which we were waiting for in eager expectation, and now they were falling to the ground and now there are countless tiny fruits flourishing. Flowers are shooting out of the ground and are opening their fragrant blossoms.

After the lilac there were evolving wonderful peony and we are curious how our garden will continue to surprise us. The potato patch, having seven varieties, is now fully grown and all the other beds are filling up with our young plants. But even without our actions in nature, it brought  us enough to already bring it to our kitchen. We fermented the young sprouts of the pine tree in honey and cooked dandelion blossoms to a syrup. A huge sage bush is inviting to create mediterranean dishes. Its blossoms look delightful in a cold lemonade too. It is pure fun and joy to serve oneself in nature according to ones current whim.

Even if we spent more time outside than inside, our settler house developed further. Since three weeks we are living in an camping atmosphere, as our bathroom is getting completely renovated. The craftsman did an amazing work and it will not take long until everything will be in place. We cannot wait until we can see our chosen handmade tiles inside our bathroom. Or our self constructed fittings out of copper. An old trough, which we found inside the barn, will serve as our sink. We are deeply curious if all our ideas will form a harmonious picture in the end. Already now we would have loved to present you everything in the finished condition. But the walls are not even painted and we are still trying to find specific pieces of furniture. Further, we need to coordinate thousand of things which leads to various things being left behind. As not only for our bathroom we found the perfect craftsmen but as well for the core of our house, our kitchen, we were able to create a fantastic team. They are working already quite a while to build us a little cooking paradise. We would love to tell and to present you more about it in no time!

20 Comments

  • I cannot even explain how much I love your blog, your lifestyle and your creations. I love the way you make every simple thing special, so naturally. It seems like your new house reflects you two, it’s just perfect. Thank you for the endless inspirations.

  • Tolle Baustelle! Schön rustikal und atmosphärisch einmalig :) Eine Frage zu dem Boden, den Susann gerade bearbeitet: soll das ein reiner Steinboden werden oder komplett verputzt oder so halb und halb, wie er da zu sehen ist?
    Bei uns im Weserbergland war es genau so mit dem von 0 auf 100 in zwei Tagen – was normalerweise tage- und wochenweise nacheinander geblüht hätte, ist auf einen Schlag aufgegangen, und nach einer Woche Überfülle war die Blütenpracht Geschichte. Scheint aber fast in der gesamten Bundesrepublik so ähnlich gelaufen zu sein, wie ich aus diversen Gegenden vernommen habe. Mir ist alles über den Kopf gewachsen, ich konnte nicht mal so schnell gucken, wie alles hochgeschossen ist :D

    • Liebe Susanne, wir möchten den schönen Steinboden so belassen, wie er ist. Ich habe lediglich die ziemlich tiefen Fugen mit etwas Lehm gefüllt. Unter den Steinen ist Sand, der sich immer mehr herausgelöst hat, was die Steine gelockert hat und schwierig zu reinigen wäre. Da der ursprüngliche Stall unsere Küche werden soll, ist das schon ein nicht ganz unwichtiger Faktor. Jetzt soll das Ganze noch mit einem härtenden Öl versiegelt werden aber dazu sind wir noch nicht gekommen…
      Es ist Wahnsinn, was in der Natur passiert ist. Wir finden es spannend, jetzt hautnah mitzuerleben, was das alles bedeutet. Zur Obstblüte summte es bei uns in jeder Ecke, jetzt sieht man kaum eine Biene, weil das Übermaß an Futter plötzlich verschwunden ist. Auch die Hitze und Trockenheit ist ziemlich besorgniserregend. Wir können unsere kleine Fläche ja noch einfach wässern aber was das alles für die Bauern bedeutet…ich weiß, dass es letztes Jahr in der Region Dauerregen gab, jetzt diese Dürre. Felder stehen teilweise schon vertrocknet da. Wir sind gespannt, was das Jahr noch bringen wird. Liebe Grüße, Susann

  • Ich finds jetzt schon wunderschön und kann es kaum erwarten euch irgendwann einmal zu besuchen :)!!

    • Liebe Sina, wir kommen noch gar nicht richtig dazu es zu genießen. Auch wenn wir jeden Tag so wundervolle Dinge entdecken, ist im nächsten Moment schon die neue Aufgabe im Kopf, die erledigt werden muss. All das macht einen riesigen Spaß und der Prozess ist natürlich wahnsinnig spannend und jeder Schritt für uns sehr besonders. Aber die leisen Augenblicke kommen leider etwas zu kurz und viel zu schnell verflogen. Wir freuen uns schon auf das erste Durchatmen. Und auf deinen Besuch!

  • Ich liebe immer wieder Eure unverwechselbare Handschrift in allem: der Liebe zum Ursprung, dem Natürlichen, den Pflanzen, dem Visuellen. Ich möchte Euch unbedingt mal besuchen kommen… alles Liebe noch mit diesem „Baby“
    Liebste Grüße, Nina

    • Liebe Nina, danke für deine Worte! Sie bedeuten uns viel. Und natürlich bist du herzlich eingeladen! Es wäre toll dich/euch bei uns zu haben.

  • Wie vermisse ich meine Löwenzahn-Wiese! Fröhliche gelbe Tupfen im Grün, Beilage für Salate und Kräuterbutter, Hauptbestandteil für einen Verdauungslikör und Lieblings Speise zweier Meerschweinchen. 😊 Damals war der Garten meine Oase und Wirkungsstätte. Jetzt ist er euer Wirkungsfeld. Ganz ehrlich? Ich wäre gern dabei! 😘

  • Auch von mir ein großes Lob! Ihr lebt euren Traum und das liest man in jeder Zeile, sieht man auf jedem eurer Bilder. So viel Herz und Leidenschaft – davor ziehe ich meinen Hut! Wir waren vor kurzem im Gutshaus Rensow und sind auch an eurem Haus vorbei gefahren. Ich bin mir sicher, dass wir wiederkommen werden und ich bin schon sehr gespannt, wie es dann bei euch aussieht! Weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen – aus eigener Erfahrung weiß ich, dass so eine Renovierung ganz schön viel Nerven kosten kann… ;) Aber für dieses Ergebnis lohnt es sich in jedem Fall! xoxo

    • Liebe Jennifer, danke für deine Worte! Wir sind wahnsinnig dankbar dafür, dass die wir die Möglichkeit haben all das hier umzusetzen, was uns schon ein paar Jahre im Kopf herumschwirrt. Aktuell geht alles viel zu schnell, weil wir mit Renovierung und so weiter so viel um die Ohren haben, aber bald können wir es hoffentlich noch mehr genießen! Falls ihr das nächste Mal in der Gegend seid, kommt ruhig vorbei :) Liebe Grüße, Susann

  • Ich bin begeistert, was ihr aus eurem Landhaus macht. Ihr habt wundervolle Ideen. Einfach klasse. Und super von euch, uns daran virtuell teil haben zu lassen.
    Jetzt habe ich noch eine Frage, die Spitzen der Fichte in Honig fermentiert, für welche Gerichte oder Getränke benutzt ihr sie? Ihr seht, ich habe keine Ahnung 🤷‍♂️.

    • Ach wir freuen uns, dass du das Projekt so gerne verfolgst! Auch für uns ist es toll, das alles festzuhalten. Ich bin gespannt, wie wir unsere jetzigen Gedanken in ein paar Jahren sehen werden :)
      Tja, was genau wir mit dem Fichtenhonig machen, ist eine gute Frage! Man kann den Honig, der relativ flüssig wird, toll für Cocktails benutzen aber auch für Limonade. Und in Rezepten könnte man es wie auch Holundersirup und co. verwenden. Die Fichtenspitzen haben ein säuerliches Aroma, das passt toll in Nachspeisen. Dieses Jahr hatten wir leider nicht so viel Zeit damit zu experimentieren. Deswegen gibt es wirklich nur ein kleines Gläschen voll. Nächsten Frühling möchten wir weiter daran arbeiten! Liebe Grüße, Susann

  • Hallo,

    ich bin gerade auf euren Blog gestoßen und ich bin echt begeistert wir ihr diesen gestaltet habe und lese auch mit großer Begeisterung eure Beiträge. Ich freue mich schon mehr von euch zu lesen und zu sehen wie es mit eurem Siedlerhaus weitergeht. Ihr habt da auf jeden Fall schon ein paar richtig gute Ideen mit gehabt.

    Liebe Grüße Sophie

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