Für 2 Personen

Die Quinoasamen gründlich waschen und gut abtropfen lassen. Anschließend ohne Fett in einer beschichteten Pfanne anrösten, bis sie anfangen zu duften und eine goldgelbe Farbe annehmen. Die restliche Feuchtigkeit sollte verdampft sein, achtet aber darauf, dass sie nicht verbrennen. Die gerösteten Samen abkühlen lassen und anschließend in der Getreidemühle fein mahlen. Das Wasser in eine Schüssel geben und die Hefe und den Honig darin auflösen. 2/3 des Quinoa/Weizenmehls untermischen. Nun dem Teig das Salz und Olivenöl hinzufügen. Mit dem restlichen Mehl zu einem geschmeidigen Teig kneten. Diesen zugedeckt mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Die Gewürze in gewünschter Menge mischen und im Mörser fein mahlen. Für die Füllung müssen die Tomaten von der Haut befreit, entkernt und die Tomatenfilets gemeinsam mit den eingelegten Tomaten in kleine Würfel geschnitten werden. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein hacken. Den Spinat waschen und die Stile abzupfen. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und 1-2 TL der Gewürzmischung darin kurz anrösten. Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und glasig anschwitzen. Nun die Tomatenwürfel (frische und eingelegte) in die Pfanne geben und alles etwa 3-4 Minuten bei kleiner Hitze anbraten. Anschließend den Spinat in die Pfanne geben, mit der Tomatenmasse verrühren und dünsten lassen. Nachdem er zusammengefallen ist, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aus dem Teig rollt ihr nun dünne Fladen aus (etwa 20cm Durchmesser), bestreicht diese mit der Spinat-Tomaten Masse und faltet sie in der Mitte. Die Ränder zusammendrücken und somit verschliessen (eventuell vorher mit Wasser bestreichen). Im vorgeheizten Backofen werden die Fladen bei 200°C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Höhe ca. 15-20 Minuten goldbraun gebacken.

21 Kommentare

  • Einfach FANTASTISCH !!!!

    Diese Rezepte von den Gewürzen sehr interessant und die verschiedenen Inspirationen — wenn ich die Rezepte lese rieche ich schon die Gewürzmischungen !!!! MMMMHHHHH
    Was mich total anspricht die Fotos wie die Zutaten arrangiert und drapiert und umschlungen und…. auf den Tellern liegen. Die Klarheit der Bilder , welche die Natur noch rüberbringen.
    Große Klasse ,bin sehr beeindruckt .

    Liebste Grüße Tina

  • Nur im Ofen habt ihr die aber nicht gebacken;) Oder wie bekommen die Fladen diese schönen Brandmale?
    Mit Quinoa hab ich noch nichts gemacht, das muss sich unbedingt ändern.

    Viele Grüße Ulrike

  • Hej, was macht man denn wenn man keine Getreidemühle besitzt? Kann man dann den Quinoa eventuell auch kochen und so in den Teig geben oder würdet ihr einfach ersetzen mit mehr Mehl?
    Beste Grüße,
    Lisa

  • Das ist mit Abstand der beste Veggie Bog den ich bisher gesehen habe. Ich bin begeistert und freue mich schon eure Gerichte nachzukochen. Es macht auf jeden Fall Lust! :)

  • Unglaublich lecker! Habe den Blog erst gestern entdeckt und musste sofort etwas daraus selber probieren. Nomnom! Werde noch mehr ausprobieren. Toller Blog!

  • Hallo! Ich habe die Taschen schon einmal mit großem Erfolg nachgekocht – vielen Dank für das tolle Rezept, oder viel mehr die vielen tollen Rezepte auf eurem wunderschönen blog, der wirklich immer eine Augenweide ist! Eine Frage: ich habe gerade darüber nachgedacht, eine Pizza mit diesem Teig zu machen: könnt ihr euch das vorstellen – müsste gehen, oder?
    Liebst
    Irena

    • Liebe Irena, könnte schon klappen, es ist ja auch ein Hefeteig. Viel Spaß beim Ausprobieren, wir sind gespannt auf deine Ergebnisse. Liebe Grüße, Yannic

  • Salü
    Ich habe ebenfalls keine Getreidemühle. Daher habe ich das Quinoa einfach in einem Mörser gemahlen. Braucht etwas Zeit klappt aber tip top.

    • Liebe Naomi, man muss sich eben nur zu helfen wissen. Solang du das Gericht nicht für 10 Leute gekocht hast, war das doch eine gute Lösung! Für kleine Mengen ist übrigens auch eine Handgetreidemühle super praktisch. Wir hatten so eine auch am Anfang, bevor wir dann auf unsere jetzige umgestiegen sind. Nun nutzen wir sie zum Mahlen von Gewürzen. Also ein toller und praktischer Küchenhelfer. Falls du einen leistungsstarken Mixer hast, kannst du das Quinoa das nächste Mal auch einfach dort rein schmeißen! Aber ach…geht auch alles ohne Schnickschnack ;) Wir freuen uns, dass du das Rezept ausprobiert hast! Bei uns war es viel zu lange nicht mehr auf dem Tisch! Liebe Grüße, Susann

  • Liebe Susann,
    ein sehr ansprechendes und lecker anmutendes Rezept. Wird definitiv ausprobiert. Kannst du ggf. noch was zu den Mengenangaben für die Gewürzmischung sagen?
    Vielen Dank und liebe Grüsse
    Alexis

    • Hi Alexis, das Rezept ist eines unserer ersten für den Blog gewesen. Da wir selbst nicht nach Rezept kochen, haben wir es auch mit unseren noch nicht so genau genommen. Du musst es einfach mit Abschmecken dosieren. Tut mir leid, dass ich dir nichts Konkretes dazu sagen kann. Wir sollten das Gericht unbedingt mal einmal Nachkochen und die Menge abmessen. Ich hoffe du hast trotzdem noch Lust die Taschen auszuprobieren! Ich wünsche dir ganz viel Spaß dabei und natürlich einen guten Appetit. Viele Grüße, Susann

  • Hallo, erst mal danke für diese großartigen Rezepte! Die Taschen schmecken fantastisch, aber bei mir geht der Teig nicht wie normalerweise auf und er ist auch unelastisch und reisst schnell ein, ist das normal? Liebe Grüße Kathrin

    • Liebe Kathrin, einen Teig aus (teilweise) glutenfreiem Mehl darf man nicht mit einem herkömmlichen Hefeteig vergleichen. Man muss ihn etwas vorsichtiger handhaben. Lg Susann

  • Hallo ihr lieben,
    ich bin gerade beim Stöbern auf dieses Rezept gestoßen und habe mich gefragt, ob ich den Quinoa vorher waschen muss? Für andere Gerichte mache ich das immer, weil er für mich ansonsten einen ungenießbaren Geschmack hat.
    Nicht zu vergessen ein ganz großes Lob für euren Blog und das wunderbare Kochbuch. Ich habe es neulich in der Bibliothek ausgeliehen und werde es mir definitiv noch kaufen! :)
    Liebe Grüße, Hannah

    • Liebe Hannah, wie schön, dass dir unser Kochbuch so gut gefällt! Du hast vollkommen recht damit, dass Quinoa gewaschen seinen etwas bitteren Geschmack verliert weil dadurch die Saponine ausgespült werden. Da das Korn in diesem Rezept noch mit Weizenmehl gemischt wird, hat uns die leichte Bitternote nicht gestört aber viele Leute reagieren empfindlich darauf, weil der Geschmack in unserer Küche einfach nicht so oft vorkommt. Außerdem sind die Aussagen über die Wirkung dieser sekundären Pflanzenstoffen widersprüchlich bzw. gibt es offenbar keine eindeutigen Studien dazu, wie sie auf den Körper wirken. Deswegen haben wir uns dazu entschieden das Rezept anzupassen, auch wenn es nun etwas umständlich ist. Lass uns gerne wissen, wie du das Rezept fandest! Liebe Grüße, Susann

  • Hallo ihr Lieben,
    einen schönen Blog habt ihr mit wirklich tollen und besonderen Rezepten. Das hier werde ich auch ausprobieren – nur eine Anmerkung: Honig ist nicht vegan;)

    LG :)

    • Uuuups, seltsam, dass das noch niemandem aufgefallen ist! Danke für den Hinweis liebe Anna, wird direkt geändert!

      Schön, dass dir unser Blog so gut gefällt, das freut uns sehr :)

      Liebe Grüße, Susann

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