Für 3-4 Personen

Es ist immer wieder spannend, typische Fleischgerichte vegetarisch umzusetzen. Wir wollten noch einen Schritt weiter gehen und haben unsere Spaghetti Bolognese sogar vegan zubereitet. Dabei war es uns wichtig keine Fleischersatzprodukte wie z.B. Tofu oder Seitan einzusetzen. Herausgekommen ist eine würzige Bolognesesoße aus Linsen, Möhren und Sellerie.

Die Linsen nach Packungsangabe kochen. Währenddessen den Sellerie und die Möhre in ganz kleine Würfelchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch werden ebenfalls klein gehackt und anschließend mit dem Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Mit dem Rotwein ablöschen und die Gemüsewürfel, die Linsen und das Lorbeerblatt hinzugeben. Alles noch einmal 1-2 Minuten andünsten und dann die Tomaten hinzugeben. 15-20 Minuten einkochen lassen, Tomatenmark und Reissirup unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss werden noch die frischen Kräuter gehackt und unter die Sauce gerührt. Aus den Pinienkernen zaubern wir eine Art Parmesan. Hierfür werden die Kerne in einem Topf angeröstet, anschließend abkühlen gelassen und in einem Mixer zerkleinert. Wie geriebenen Parmesan über die Nudeln mit Sauce verteilten.

18 Kommentare

  • Das sieht wirklich super lecker aus!
    Aber ich muss euch korrigieren: Tofu ist kein Fleischersatz, sondern ein ganz normales Lebensmittel. Auch wenn Tofu hier v.a. von Veganern und Vegetariern gegessen wird, ist er in seiner „Heimat“ Asien etwas ganz alltägliches, das man neben Fleisch isst, aber sicher nicht „nur“ als Ersatz dafür. Mich stört dieser Fleischvergleich immer, weil da Tofu (v.a. in den Augen der Fleischesser) ohnehin nur verlieren kann. ;-)

    • Liebe Sina, wir essen auch immer mal wieder gerne Tofu und das sollte auch gar nicht negativ klingen mit dem Fleischersatz. Man kann allerdings sehr leicht mit dem entsprechenden Tofu die Textur von Hackfleisch erzeugen. Dies wollten wir nicht und haben uns deshalb für Gemüse entschieden. Es sollte nicht ein „wie Spaghetti Bolognese nur vegan“-Rezept sein, sondern etwas Eigenes mitbringen.

    • Hallo Boris, das ist richtig. Tomatenfilets bekommst du wenn du die Tomaten enthäutest und Strunk und Kerne entfernst. Im Herbst und Winter, wenn es in Deutschland keine Tomaten mehr gibt, kann man auch gut italienische Tomaten aus der Dose nehmen. Da findest du auch Filets oder Tomatenstückchen.Viel Spaß beim Nachkochen!

  • Hi. Bin voll geflashed. Abgesehen von Euren Aufnahmen und den unglaublich sexy Rezepten und dass das mit REWE Superquatsch ist, wollte ich mal kurz mein eigenes BoloFakeKonzept teilen (Fleischfake finde ich im Grunde aber auch Quatsch – brauche ich nicht). Was ich mache ist ganz einfach. Es werden verschiedene Getreidesorten nach Lust und Möglichkeit als ganze Körner über Nacht in Wasser eingeweicht. Nächsten Tages in Wasser weich kochen. Bissl Salz, vlt. Lorbeerblatt, etc. Mit rein. Wobei ,so richtig weich werden die Körner gar nicht – was widerum ideal ist. Wenn also „weich“, abgiesen ins Sieb und auskühlen lassen. Kalt. Dann nehme ich meine Moulinette und häxle die Körner klein. Nicht zu fein. Oder fein und grob – eine Ladung so, die nächste so.
    Dann diesen Schrot in ein anständiges Tomatensugo reinkochen. Oder als Haschee, oder…
    Gruss Tom

    • Danke Tom für deine Variante und die lieben Worte! Ich könnte mir dein Rezept dann allerdings besser zu Gemüsespaghetti (aus Zucchini oder Kürbis etc.) vorstellen. Getreide mit Getreide wäre mir da ein bisschen zu viel des Guten. Liebe Grüße, Susann

  • Habe ich Gestern gekocht und es war sehr lecker! Wir haben trotzdem Parmesan dazu genommen. Mein 14-jähriger Sohn, der am liebsten Fleisch und Wurst isst, will sich derzeit vegetarisch ernähren. Gar nicht einfach Rezepte zu finden, denn er ist weder ein großer Gemüsefan, noch mag er Käse oder Eierspeisen besonders.
    Aber dieses Rezept hat uns allen geschmeckt :)

    • Liebe Birgit, das freut uns sehr!
      Gerade ist zwar nicht die Richtige Jahreszeit, aber versuch es doch einmal mit unseren Erbsen-Falafel-Burgern. Man kann natürlich auch tiefgekühlte Erbsen verwenden! Als 14-jähriger Sohn würde ich das zumindest sehr gern mögen ;) Das Gericht ist zwar schon auch etwas zeitaufwändig, aber es lohnt sich wirklich! Und wenn du magst, kannst du sowohl mehr Teig aufsetzen und daraus noch ein Brot backen, als auch mehr Bratlingmasse vorbereiten und am nächsten Tag als Bällchen im Salat essen etc. So hat man zwei Tage etwas davon und kann dennoch verschiedene Gerichte daraus zubereiten. Liebe Grüße, Susann

  • I just made this recipe and it was amazing ! My plate looked just like your beautiful pictures, and it tasted so good, this dish has made it on my list of regular meals !

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