Für eine Backform 20x30 cm

    Zucchini, Zucchini und noch mehr Zucchini. Manch einer mit eigenem Garten hat die sogenannten Zucchinischwemme vielleicht schon satt. Auch wenn wir kiloweise ernten, können wir nicht genug davon bekommen. Der einfache Trick ist, das Gemüse in immer neue Gerichte zu verwandeln oder es irgendwie überall mit unterzumogeln. Auch vor Desserts machen wir dabei keinen Halt!

    Den Backofen auf 180 °C vorheizen, eine Backform von etwa 20 x 30 cm mit Backpapier auslegen.
    Die Zucchini grob raspeln, die getrockneten Aprikosen hacken. Zucchini, Aprikosen, Zitronenabrieb und Zitronensaft in einer Schüssel vermischen. Die Eier trennen, das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Die Butter mit dem Zucker in einem Mixer cremig rühren, anschließend die Eigelbe hinzugeben und alles schaumig aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver und Natron vermischen. Die Eigelbmasse unter die geraspelten Zucchini heben, das Mehl einsieben und vorsichtig verrühren (Nicht zu lange rühren, da der Kuchen sonst zu kompakt wird). Zum Schluss den Eischnee unterheben. Den Teig in der Backform verteilen und etwa 45 Minuten backen. Nach dem Backen den Kuchenboden abkühlen lassen.
    In der Zwischenzeit das Frosting vorbereiten. Hierzu in einem Mixer die Butter mit dem Honig verrühren. Den Frischkäse und Zitronensaft hinzugeben und alles cremig aufschlagen. Die Aprikosen halbieren und entsteinen. Den abgekühlten Kuchenboden mit dem Frosting bestreichen und den Aprikosen belegen. Den Kuchen bis zum Anschneiden kühl stellen.

    Unser Zucchini-Aprikosen-Kuchen ist eine kleine Premiere. Denn es ist der erste Kuchen, den wir in unserer neuen Küche im Siedlerhaus gebacken haben. Der Einweihungskuchen sozusagen. 

    Wir haben euch schon viel über die Entstehung der Küche erzählt, jetzt möchten wir euch mit unserem Kuchenrezept zeigen, wie wunderbar es sich hier kochen und backen lässt. Diesmal auch mit Bewegtbildern in einem kleinen Video.

     

    Bei der technischen Ausstattung der Küche wurden wir von OTTO.de* unterstützt. Über diese Zusammenarbeit freuen wir uns besonders, da wir schon seit Beginn von Krautkopf für den Nachhaltigkeits-Blog „re:BLOG“ von OTTO schreiben. Wir bekommen hautnah mit, wie sehr sich das Unternehmen mit diesem Thema befasst, tolle Projekte ins Leben ruft und unterstützt (Faire Baumwolle mit „Cotton made in Africa“, Aufforstung durch das „Bergwaldprojekt“, Kleiderspende mit „Platz schaffen mit Herz“). Auch intern arbeiten sie stark an der Optimierung von bestehenden und neuen Strukturen und Prozessen um nachhaltiges Wirtschaften in die Unternehmenskultur zu verankern. In dem riesigen Sortiment von OTTO findet ihr im Onlineshop unter dem Label GOODprodukt zum Beispiel ausschließlich nachhaltige Produkte, mit den unterschiedlichsten Siegeln und Zertifikaten, zusammengefasst.

    Auch unser Dampfbackofen von Bosch** trägt ein solches Zertifikat, da er ein wahres Energiesparwunder ist. Bisher haben wir immer in einem ganz einfachen, schnöden Backofen gebacken. Mit lediglich zwei Funktionen (Umluft und Ober-/ Unterhitze). Wir dachten, alles andere wäre nur Schnickschnack.

    Weit gefehlt, wie wir jetzt wissen! Auch wenn wir den ersten Kuchen in die Röhre geschoben haben, ist der Ofen nicht mehr ganz so jungfräulich. Es gab schon einige herzhafte Hefeteige. Gerade sind wir etwas süchtig nach Focaccia und mit dem Ofen ist es ein Kinderspiel den Teig, mit Hilfe der Gärfunktion, innerhalb kürzester Zeit in ein fluffiges Etwas zu verwandeln. Beim ersten Ausprobieren rief Yannic fast schon geschockt: „Susann, komm mal schnell her! Der ganze Ofen besteht aus Teig.“ Das war natürlich übertrieben aber doch sehr erstaunlich, was die perfekte Abstimmung von Wärme und Feuchtigkeit anrichten können. Und das ist nur eine tolle Funktion von vielen.

    Auch Designklassiker findet man im Onlineshop von OTTO. Der geräumige Kühlschrank von SMEG** bietet ausreichend Platz für unser frisches Gartengemüse und, da wir leider keinen Keller haben, für Eingemachtes und Eingelegtes. In Berlin haben wir immer von einem Smeg Kühlschrank geträumt, aber leider nie den Platz dafür in unserer Mini Küche gehabt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie sehr wir uns jetzt freuen, eine so tolle und große Küche zu haben.

    Zum Verarbeiten von Teigen aller Art lieben wir unsere Kitchen Aid Küchenmaschine**. Egal ob es Hefeteige sind, die nach 10 Minuten Knetdauer eine unglaublich geschmeidige Konsistenz bekommen oder, wie bei unserem Rezept, luftige Kuchenteige. Im Bereich Kneten und Aufschlagen ist sie einfach ein wunderbarer und verlässlicher Küchenhelfer. Ebenfalls benutzen wir den Gemüseschneider Aufsatz für das Reiben oder Hobeln größerer Mengen Obst und Gemüse.

    Da wären wir auch wieder bei unserem Zucchini-Aprikosen-Kuchen…

    16 Kommentare

    • Eine wahnsinns schöne Küche! Und den Kuchen werde ich wohl ausprobieren, er sieht so lecker aus.
      Die Kitchen Aid benutze ich auch, sie ist einfach perfekt.
      LG Sylke

      • Wie schön, dass du Lust hast ihn nachzubacken! Wir sind gespannt, wie du ihn findest! Dafür würde ich am liebsten direkt deine wunderbare Zwetschgentarte in den Ofen schieben. Aber ein bisschen müssen wir uns noch für unsere eigenen aus dem Garten gedulden…

    • Ihr lieben 💚, euer Video ist großartig geworden. 👍 Echt klasse. So wie die Fotos, der Kuchen, die Blumen und die Küche.
      Kann man euch eigentlich auch mal besuchen? 😊 🙋🏻
      Liebe grüße Katy 🙃 ☺

      • Wie schön, dass dir alles so gut gefällt :) Gerne würden wir noch mehr Videos machen, die Küche ist dafür einfach perfekt geeignet. Genauso, um gemeinsam dort zu kochen. Demnach freuen wir uns eigentlich immer über Besuch. Zumindest sobald wir hier einmal fertig gewerkelt haben haha.

      • Hey Oli, man kann den Kuchen sicher auch wunderbar mit Aquafaba backen! Das werden wir demnächst selbst einmal ausprobieren. Liebe Grüße, Susann

    • Eure einzigartigen Kochkünste sind das Eine, wie Ihr es versteht, diese „einfachen“ Gerichte in Szene zu setzen, einfach fantastisch. Grosses Kompliment!

    • Habe nur den boden gebacken,ohne frosting,und bin seeeeeehr vom geschmack des bodens begeistert.ganz fantastische mischung,vor allem ,mit den getrockneten aprikosen,und der geriebenen zitrussschale. Mit einem schönen tee,draussen,toll.
      Ich sage euch vielen dank. Ria

      • Wie schön, dass du von dem Kuchen so begeistert bist! Ohne die Creme ist er auch schon toll, das stimmt. Man könnte ihn dann sicher auch als vegane Variante backen, mit Aquafaba. Das werden wir einmal ausprobieren! Genug Zucchini haben wir ja haha. Liebe Grüße, Susann

    • Hallo Susann, hallo Yannik,
      ich habe vor einiger Zeit zufällig Euer Buch im Buchladen entdeckt und schaue zwischendurch immer mal hinein oder auf Eurer Website vorbei.
      Ich mag das Individuelle. Die Atmosphäre, in die man über die Fotos eintauchen kann.
      Eure Küche ist toll! Ich möchte in ein paar Monaten ein altes Backsteingebäude umbauen und überlege hin und her wegen der Küche. Beton mag ich sehr. WertWerk ist ja in Eurer Gegend. Ich wohne bei Marburg. Aber für Besonderes bin ich bereit weiter weg zu schauen. Gibt es einen Ausstellungsraum? Kann man zuschauen wie sie arbeiten?
      Der Holzofen … Ich gestalte momentan ein Gartenzimmer in der Halle neben dem Backsteingebäude und hätte gerne einen Ofen, der mit Holz geheizt wird. Dafür braucht man sicher auch so einen langen Kamin außen falls keiner im Gebäude ist, gelle?
      Wasser um Teekessel kochen geht bestimmt gut auf dem Ofen!?
      Ich werde zukünftig Rezepte von Euch ausprobieren. Bisher war es dafür zu trubelig. Der Zucchini-Aprikosen-Kuchen sieht super lecker aus.
      Ich mag diese unterschiedlichen Materialien auf Euren Fotos … Holz, Keramik, Beton … und die herrlichen Naturaufnahmen.
      Kleine „Urlaube“ zwischendurch …
      Viele Grüße aus Marburg
      Simone

      • Liebe Simone, wir haben auch immer von einem Backsteinhaus geträumt. Nun ist es ein anderes geworden und dennoch sind wir so glücklich hier. Jetzt schon. Obwohl es in jedem Raum noch an etwas fehlt. Die Zeit des Umbaus ist so spannend! Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei deinem eigenen Projekt und wünsche dir, dass du dort genauso glücklich wirst, wie wir es hier sind.
        Die Arbeit von WertWerke kannst du dir nur in der Werkstatt anschauen. Aber dort kann man auch vorbei schauen, wenn man sich vorher anmeldet! Sprich doch einfach einmal mit Sascha, dem Gründer. Vielleicht ergibt sich ja ein Wochenendtrip nach Berlin :)
        Genau, für so einen Ofen braucht man einen Schornstein. Da die Küche ursprünglich der Stall des Hauses war, haben wir dort auch keinen gemauerten Schornstein, wie in den anderen Räumen des Hauses. Deswegen haben auch wir an der Außenseite einen matt schwarzen angebracht. Hier gibt es mittlerweile aber richtig schöne! Wenn du dafür Tipps brauchst, melde dich gerne! Viele Grüße, Susann

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