Für 3-4 Personen

Es ist immer wieder spannend, typische Fleischgerichte vegetarisch umzusetzen. Wir wollten noch einen Schritt weiter gehen und haben unsere Spaghetti Bolognese sogar vegan zubereitet. Dabei war es uns wichtig keine Fleischersatzprodukte wie z.B. Tofu oder Seitan einzusetzen. Herausgekommen ist eine würzige Bolognesesoße aus Linsen, Möhren und Sellerie.

Die Linsen nach Packungsangabe kochen. Währenddessen den Sellerie und die Möhre in ganz kleine Würfelchen schneiden. Zwiebel und Knoblauch werden ebenfalls klein gehackt und anschließend mit dem Olivenöl in einem Topf angeschwitzt. Mit dem Rotwein ablöschen und die Gemüsewürfel, die Linsen und das Lorbeerblatt hinzugeben. Alles noch einmal 1-2 Minuten andünsten und dann die Tomaten hinzugeben. 15-20 Minuten einkochen lassen, Tomatenmark und Reissirup unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss werden noch die frischen Kräuter gehackt und unter die Sauce gerührt. Aus den Pinienkernen zaubern wir eine Art Parmesan. Hierfür werden die Kerne in einem Topf angeröstet, anschließend abkühlen gelassen und in einem Mixer zerkleinert. Wie geriebenen Parmesan über die Nudeln mit Sauce verteilten.

Für 2 Liter

Für Suppen, Soßen, Risotto und Co ist eine kräftige Gemüsebrühe als Basis das Wichtigste. Es gibt unzählige Möglichkeiten eine Brühe aufzusetzen. Die meisten davon sind im Handumdrehen gemacht!
Die Zwiebeln gut waschen, eventuell die äußerste Schale entfernen, vierteln und mit etwas Olivenöl anrösten bis sie beginnen zu karamellisieren. Die Knoblauchzehen etwas andrücken, das Gemüse gut waschen und in grobe Würfel oder Stücke schneiden. Gebt die Gemüsewürfel mit zu den Zwiebeln und dünstet alles einige Minuten. Gießt nun 2 - 2,5 Liter kaltes Wasser hinzu und gebt die gewaschenen Kräuter und die Gewürze in den Topf. Die Brühe muss jetzt einmal aufkochen und danach auf kleiner Flamme ca. 1 Stunde ziehen. Zum Schluss müsst ihr die Brühe nur noch durch ein ganz feines Tuch (Seihtuch) geben und mit Salz abschmecken. Am einfachsten ist es, die Brühe Portionsweise einzufrieren. Wer nicht genug Platz in der Tiefkühltruhe hat, kann sich selbst gekörnte Brühe herstellen. Dafür werden Zwiebeln, Knoblauch und auch das Gemüse geschält und in kleine Würfel geschnitten. Die Gewürze sollten vorher gemörsert werden. Alle Zutaten werden dann im Häcksler zerkleinert. Die Masse könnt ihr nun mehrere Stunden im Ofen bei 50°C oder in einem Dörrautomaten trocknen. Danach noch einmal alles fein zermahlen. Zum Schluss noch mit Meersatz abschmecken und in einen luftdichten Behälter füllen. Richtig getrocknet und gelagert hält sich die gekörnte Brühe mehrere Monate. Das Rezept könnt ihr ganz nach Geschmack abändern. Zum Beispiel könntet ihr Fenchel mit kochen oder verschiedene Kräuter und Gewürze wie Wacholder und Curcuma hinzugeben. Oder hebt einfach beim nächsten Gemüsegericht alle Abfälle wie Schalen (von Zwiebeln, Knoblauch, Gemüse) und Stiele (Blumenkohl, Broccoli) auf und verwendet diese für eine Gemüsebrühe weiter, bevor sie im Abfall landen.

Für 6-8 Stück

    Pizza geht immer! Oder was meint ihr? Bei uns kommt fast nichts öfter und variantenreicher auf den Tisch. Nicht nur den Belag, sondern auch den Teig versuchen wir immer wieder abzuwandeln damit es spannend bleibt. Durch Vollkornmehl und verschiedene Kerne zum Beispiel, wird der Teig schön herzhaft und rustikal.
    Beim Belegen der kleinen Pizzen könnt ihr euerer Phantasie freien Lauf lassen. Benutzt alles, was der Sommer so hergibt und vergesst die frischen Kräuter nicht. Wie wäre es z.B mit Kartoffelscheiben, Schalotten und Rosmarin? Kirschtomaten, Oliven, Büffel-Mozzarella und Basilikum? Wir haben auch eine tolle Variante mit gegrillten Auberginen und Zucchini, Pilzen, Artischockenherzen, Tomaten und Oliven gebacken. Auch ohne Käse, als vegane Variante, schmecken die Pizzen köstlich.

    Das Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Kürbis- und Sonnenblumenkerne zu Mehl mahlen und gemeinsam mit dem Vollkornmehl, Salz und Olivenöl zu einem geschmeidigen Teig verknetet. Das exakte Verhältnis von Mehl und Wasser muss man immer etwas individuell anpassen. Wird der Teig zu klebrig, gebt ihr einfach noch etwas Mehl hinzu oder entsprechend Wasser, wenn er zu fest geworden ist. Wichtig ist, dass der Pizzateig gut durchgeknetet (mindestens 5 Minuten) wird. Anschließend die Schüssel mit einem feuchten Küchenhandtuch bedecken und mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, damit die Hefe arbeiten und der Teig aufgehen kann.
    Für die Tomatensoße den Knoblauch hacken, zu der Tomatenpolpa geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Hefeteig zu kleinen Pizzen formen und nach Belieben belegen.
    Im 250°C heißen Ofen brauchen die Pizzen ca. 10-15 Minuten auf mittlerer Schiene.

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