Für 1 Liter

Beim Kochen ist es uns wichtig so wenig wie möglich industriell hergestellte Produkte zu verwenden. Viele Dinge sind schnell und mit wenig Aufwand zu Hause selbst gemacht und schmecken noch dazu um einiges besser, als die Fabrikvariante mit ihren Zusatzstoffen.

Eine tolle vegane Alternative zu tierischer Milch ist Mandel-Milch. Dafür röstet ihr die Mandeln in einer Pfanne leicht an, bis sie zu duften anfangen. Sie werden mit etwas Wasser abgelöscht (sodass die Mandeln komplett bedeckt sind) und mehrere Stunden, am besten über Nacht, ziehen gelassen. Anschließend wird die Einweichflüssigkeit abgegossen. Die Mandeln können jetzt entweder direkt püriert oder erst von ihren Schalen befreit werden. Man kann sie einfach herausdrücken, so wird die Milch weißer. Mandeln zusammen mit dem Vanillemark mit 1 Liter frischem Wasser aufgießen. Ihr könnt die Mandelmilch mit einer Prise Meersalz und etwas Agavendicksaft würzen, wir verfeinern sie jedoch erst vor dem Gebrauch, je nach Gericht. Nachdem die Mandeln fein püriert sind und eine schaumige, milchige Flüssigkeit entstanden ist, lasst ihr die Mischung noch einmal einige Minuten ruhen, damit die Mandeln ihren ganzen Geschmack abgeben können. Danach braucht ihr die Milch nur noch durch ein Passiertuch abzuseihen und könnt sie pur genießen oder für Süßspeisen als Milchersatz benutzen. Den Mandelrest, der im Tuch übrig bleibt, könnt ihr trocknen und wunderbar als Mehl zum Backen verwenden. Solltet ihr die Milch nicht direkt verwenden, könnt ihr noch die ausgekratzte Vanilleschote hinzugeben, damit ihr ein noch stärkeres Vanillearoma bekommt. Die Schote ansonsten in einem Töpfchen mit Meersalz oder Blütenzucker aufbewahren.
Die Milch ist im Kühlschrank etwa 3-5 Tage haltbar, sollte daher frisch verbraucht werden.

Für 1 Liter

Als Grundlage für den Eistee wird 1 Liter grüner Tee nach Packungsangabe gekocht. Der Geschmack des Tees wird von drei Faktoren beeinflusst: der Dosierung, der Ziehzeit und auch von der Wassertemperatur. Wichtig ist, die Teeblätter mit heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser zu übergießen (je nach Sorte 60-90°C). Die Ziehzeit variiert zwischen 1-4 Minuten. Währenddessen den Ingwer schälen, in feine Scheiben schneiden und in die Kanne geben. Wenn der Tee fertig gezogen ist, den Beutel herausnehmen; der Ingwer bleibt bis zum Schluss im Wasser. Jetzt kann der Honig dazu gegen werden. Der Tee sollte nun mindestens 1 Stunde langsam abkühlen. In dieser Zeit entfaltet sich das tolle Ingweraroma und das Getränk bekommt seine leichte Schärfe. Nun 2 Limetten auspressen und den Saft dazu geben. Je nach Geschmack kann mit ein wenig Honig nachgesüßt werden. Vor dem Servieren den Tee in eine Karaffe füllen, die verbliebene Limette gut waschen, vierteln und zusammen mit einigen Minzblättern dazu geben. Das Ganze für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen oder mit Eiswürfeln auffüllen.

Für 2 Personen

Am Freitag konnten wir auf dem Markt das erste regionale Sommer-Gemüse kaufen. Mit einem Bund junger Möhren und Rote Bete zu Hause angekommen, haben wir uns überlegt ein leckeres Ofengemüse mit Kartoffel-Sellerie Püree daraus zu kochen.

Hierfür werden die Möhren und Rote Bete vom Grün bzw. ihren Blättern befreit und gut gewaschen. Bei kleinen Rote Bete Knollen reicht es, wenn man sie einfach nur halbiert, sind die Knollen etwas größer werden sie geviertelt. Schalotten und Knoblauch schälen und ebenfalls halbieren oder vierteln. Nun das komplette Gemüse auf einem Backblech oder einer Auflaufform verteilen. Aus dem Olivenöl, Balsamico Essig, Honig, Salz und Pfeffer breiten wir ein Dressing, mit dem wir das Gemüse beträufeln, bevor es bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für 35-40 Minuten in den vorgeheizten Backofen kommt.
Für das Püree werden die Kartoffeln und der Sellerie geschält und in Salzwasser gekocht. Ins Kochwasser geben wir zum Parfümieren noch einen Zweig Thymian. Wenn alles gar ist, die Kartoffeln durch eine Presse drücken und den Sellerie pürieren. Milch und Butter erhitzen und mit den Kartoffeln und dem Sellerie zu einem glatten Püree verrühren. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken und etwas geriebenen Parmesan unterheben. Vor dem Servieren die Mangoldblätter und halbierten Haselnüsse unter das Gemüse heben und alles auf dem Püree anrichten.

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