Wir fotografieren, weil Worte uns oft schwer fallen. Gedanken, die nicht greifbar sind, in Buchstaben zu verpacken, ist nicht gerade unsere Stärke. Zu beschreiben, was wir in den vergangenen Monaten erlebt haben, ist nahezu unmöglich aber dennoch einen Versuch wert. 

Viele von euch verfolgen unser Großprojekt, das Siedlerhaus, schon von Beginn an mit. Das positive Feedback hat uns wahnsinnig motiviert und uns immer wieder das Gefühl gegeben, genau das Richtige zu tun. Auch wenn wir oftmals an unsere Grenzen gestoßen sind. 

Wir wurden immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Mussten uns handwerkliche Kniffe und Techniken aneignen. Yannic hat zum Beispiel mit großer Begeisterung im Selbstversuch gelernt, Wände mit Lehm zu verputzen. Im Grunde haben wir uns per „Learning by doing“ immer wieder in neue Abenteuer gestürzt und Probleme bewältigt.

Über die Substanz des Hauses haben wir bereits geschrieben. Und darüber, wie wir die alten Strukturen erhalten und wieder hervorheben wollten.

Jeder Pinselstrich war also wohl überlegt, um nicht etwas zu zerstören, was nicht zurückzuholen wäre. Aber all das bildet nur das Grundgerüst, die Leinwand.

Bei den vielen Details, in denen wir uns selbst wiederfinden wollten, war es nicht immer einfach, unsere Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Die größte Herausforderung war es, das Haus mit besonderen Wohnobjekten zum Leben zu erwecken. Wir mögen den Ausdruck Objekte, weil jedes einzelne Möbelstück eine Geschichte erzählt und eine besondere Bedeutung für uns hat.

Wir sind absolut detailverliebt und hatten oft bereits klare Vorstellungen, wo die Reise hingehen soll. So war eine enorme Recherchearbeit nötig, um die passenden Dinge für unser Haus zu finden. Tagelang sind wir in die Weiten des Internets abgetaucht um beispielsweise bestimmte Lichtschalter, Schellen, Schrauben, die handgeformten Fliesen fürs Badezimmer oder auch die Drückerplatte aus Messing für die Toilette zu finden. Aber am Ende fügte sich alles wunderbar zusammen.

Julia und Vincent von J&V Finest Industrial Vintage Furniture* halfen uns bei der Suche nach einigen ausgewählten Möbeln. Von ihnen haben wir unseren großen Esstisch, einen alten Werktisch mit hundert Jahre alten Holzbalken als Tischplatte. Sowie die vielen Stühle und Hocker, die Midgard Gelenklampen in der Küche und einen Schubladenschrank. Die schönen dänischen Morsø Öfen und LBL Werkstattlampen haben wir von Christina und Knut*, den Vorbesitzern unseres Hauses, übernommen. Auch die Stahl-Türklinken hat Knut aus seinem Fundus aus Kuriositäten und Antiquitäten für uns hervorgezaubert.

Der Großteil der Möbel wurde aber, wie auch unsere komplette Küche, nach unseren Vorstellungen für uns angefertigt. Wir wünschten uns individuelle Möbel, denen etwas lebendiges, beseeltes innewohnt. Durch die Auswahl der Materialien, das Design, die Platzierung im Haus, die Wirkung von Licht und Schatten. Bei der Umsetzung hat uns unser Freund Jörg Schlinke nicht nur tatkräftig, sondern auch mit großartigen Visionen unterstützt. Als Künstler, handwerklich mehr als begabter Mensch und vor allem jemand, der genau versteht, was wir uns wünschen und was zum Haus passt, war er genau der Richtige für dieses Projekt. Wie wir liebt auch er Werkstoffe mit Gebrauchsspuren, an denen die Zeit schon ihre Spuren hinterlassen hat. Holz, durch Regen, Wind und Sonne verwittert, Stahl mit Mustern wie gemalt. Aus diesen Materialien sollten die Möbel gebaut werden und wir sind unglaublich dankbar, dass Jörg sich dafür von einigen seiner Schätze getrennt oder wiederum andere für uns ausfindig gemacht hat. Ob Jahrhunderte alte Dielen oder Eichenbalken und Stahlprofile, welche er ein paar Jahre draußen gelagert hatte.

Sofa, Bank, Regal, Bett. Solche alltäglichen Begriffe werden nicht dem gerecht, was diese Objekte für uns bedeuten. Wenn das Licht darauf fällt, die Schatten sich verlängern, wirken sie für uns wie Kunstwerke.

Die Wohnräume haben wir gezielt einfach und reduziert gestaltet. So kommen die Möbelobjekte besonders gut zur Geltung. Mit sanften, natürlichen Farben, Leinenstoffen und vor allem Leerräumen. Es dreht sich in unserem Haus alles um Texturen, Oberflächen und Strukturen. Die Kalkfarben von Bauwerk Colour* sind die optimale Grundlage um Wände lebendig zu gestalten, indem die Farben nichts gleichförmig überdecken, sondern bestehende Strukturen erhalten. Die Leinenstoffe von KnockKnockLinen* fügen sich mit den schönen Farben und Details wunderbar in das Interieur des Hauses ein. Als Vorhänge, Bettwäsche, Servietten.

 

Aber abgesehen von den veränderbaren Dingen, hat den größten Einfluss auf das Haus nach wie vor das immer dagewesene. Das Licht. Jeder Raum ändert seine Stimmung und Wirkung mehrmals im Laufe des Tages. Wenn am Morgen die ersten Lichtstrahlen hereinfallen, durch die wehenden Zweige wunderbare Lichtspiele entstehen und am Abend das warme Sonnenlicht über die Wände zieht. Mit den Jahreszeiten ändert sich der Einfallswinkel des Lichtes, der Sonne, und so wandeln sich die tanzenden Lichtflecken das ganze Jahr über und lassen neue Blickwinkel auf die Räume zu. Dies täglich zu erleben ist so wunderbar. Ein Haus, das uns permanent inspiriert. Uns einen gemütlichen Platz zum Wohnen und gleichzeitig eine Art lebendes Fotostudio bietet.

Einen ausführlichen Einblick in unsere Küche haben wir schon in einem anderen Artikel veröffentlicht. Wer diesen verpasst hat, kommt hier zum Küchen-Blogpost.

 

Diese Fotos anzusehen macht uns so glücklich, denn wir erkennen uns in jedem kleinen Detail wieder. Es macht uns ganz schön stolz zu sehen, was wir in den letzten Monaten in unserem Haus, aber auch mit unserem Garten und dem Gewächshaus alles geschafft haben. Aber an Ausruhen ist nicht zu denken. Wir haben bereits Pläne, wie es in den nächsten Jahren mit Haus und Garten weitergehen soll.

55 Kommentare

  • Ich bin total begeistert von dem, was ihr aus dem alten Haus gemacht habt und wie schön euer Zuhause geworden ist. Diese warmen Farben, die alten Materialien, die eine Geschichte erzählen und die vielen unterschiedlichen Texturen strahlen so viel Gemütlichkeit aus. Wunderschön. Besonders begeistert bin ich aber von dem Licht und dem alten Kachelofen. Der erinnert mich an den Ofen im Haus meiner Oma. :-) Habt’s fein. Liebe Grüße, Judith

    • Schön, dass es dir so gut gefällt liebe Judith! Wir fühlen uns hier wahnsinnig wohl. Jetzt beginnt die Zeit, in der wir den alten Kachelofen nicht missen möchten…

  • Wow! Der Wahnsinn!
    In diese Fotos möchte man richtig eintauchen und all die schönen Holz-Strukturen berühren, die Gerüche einatmen und einfach nur das Dasein genießen. Der Text liest sich ein bißchen wie Poesie! Ich liebe eure Liebe zum Detail und euren Stil und freu mich so für euch, dass ihr euch so ein wundervolles und besonderes Heim geschaffen habt! <3
    Fühlt euch gedrückt!
    Lu

    • Danke für deine lieben Worte Lu! Wenn du mal eine Auszeit von der Großstadt brauchst, komm einfach vorbei. Du bist hier jeder Zeit herzlich willkommen!

  • Ich kann nicht mehr. Diese Farben. Die Details. Das Licht. Und DER FILM!! Einfach wunderschön. Und einfach genau EUER HAUS. Ich wünsche mir sehr, dass ich das mal wirklich sehen kann. Hoffe auf neue Workshops <3 Liebste Grüße von Sabine

    • Deine Worte bedeuten uns sehr viel liebe Sabine! Wir müssten eigentlich einmal einen Tauschbesuch machen. Ihr kommt zu uns, wir zu euch <3 Euer Heim würden wir auch zu gerne einmal sehen! Herzlichst, Yannic & Susann

  • Das Schönste, was ich seit langem gesehen habe. Hier stimmt einfach jedes Detail und die Einfachheit und Behaglichkeit sind kaum zu übertreffen. Mir stand eben beim Anschauen der Bilder der Mund offen vor Begeisterung. Alles richtig gemacht.

  • Ich denke, der ein oder andere Außenstehende, der frisch auf euren Blog trifft, wird wohl den Kopf schütteln und sagen, man kann es auch übertreiben. Genau dieses verrostete Stahlteil musste es sein, genau dieser verrottete Balken, da hätte es doch ein anderer auch getan, genau diese Messingarmatur nach der sie tagelang gesucht haben, pöh, und die Lampen sehen total oll aus und die Wände sind gar nicht richtig verputzt und die Farbe deckt gar nicht, da zieht es bestimmt wie Hechtsuppe, was soll das eigentlich na usw. usf. Man kennt diese Leute. Da ich aber selber unter zeitweiser Detailversessenheit leide (ja, leide! Wenn man einfach nicht findet, was man sucht, obwohl das was ganz einfaches, aber anscheinend völlig unmögliches ist, dann leide ich echt ^^ ) kann ich das alles wirklich gut nachvollziehen. Es macht einfach Freude, ganz exakt seine Vorstellungen umsetzen zu können. Was ich unheimlich schön finde, sind die vielen leeren Räume in den Räumen. Sicher wird da noch das ein oder andere „Objekt“ dazu kommen, aber so wie es jetzt ist, finde ich das schon einen sehr entspannenden Anblick. Wenn das Auge frei schweifen kann, ohne an allem möglichen Gerümpel hängenzubleiben, fühlt sich der Geist auch erleichtert, vielleicht sogar befreit, an. Das versuche ich auch irgendwie hinzubekommen, aber momentan scheint noch es etwas aussichtslos. Bis dahin gönne ich mir einfach eure Fotos als best-practice-Beispiel :)

    • Liebe Susanne, danke für deine Worte, danke für das Verstehen. Du beschreibst es genauso, wie es uns oft ergangen ist bei der Suche ;) Wir teilen dein Leid! Wahnsinnig schön finde ich auch, wie du die Leerräume beschreibst. Denn genau darum ging es uns auch. Nicht nur das Auge, sondern den Geist schweifen zu lassen. Und zwar nicht um bestimmte Dinge, sondern ins Unendliche…

    • Was ich auch ziemlich irre finde (wie macht ihr das bloß?!), ist, dass das ganze Interieur, trotzdem es aus älteren, antiken oder auf alt getrimmten Dingen zusammengestellt und mit gedeckten, null cleanen oder reinen Farben gestaltet wurde, die Stoffe alle zerknautscht oder knitterig sind und alle Wände relativ roh belassen wurden, einfach kein bisschen abgeranzt oder verwohnt wirkt, sondern trotzdem frisch und sauber, neu und lebendig. Genau so suche ich mir eigentlich alle meine Klamotten aus: sie sollen neu oder neuwertig sein, aber so wirken, als hätte ich sie schon immer getragen. So kommt mir euer Haus vor: als hätte es schon immer so ausgesehen.
      Ich mag auch den Kachelofen. Mir blutet das Herz, wenn ich in diesen Häuser-trimm-Sendungen sehe, wie solche alten Kachelöfen zerdeppert werden. Nicht, dass ich sie wunderwunderschön fände, das ist ziemlich selten der Fall. Die haben ja in der Regel eher praktische als repräsentative Aufgaben. Aber sie strahlen so etwas aus, das über Wärme hinaus geht, ein Gefühl von Heimeligkeit und einer gewissen Erdigkeit, das eine moderne Feuerstelle irgendwie nicht hat. Das ist vermutlich auch so ein Ding, bei dem man mit dem Herzen besser sieht als mit den Augen ^^ Jedenfalls beruhigend, dass ihr ihn erhalten habt.

  • Liebe Susann & lieber Yannic. Ich kann mir vorstellen, mit welch einem Herzklopfen dieser Blogpost in Verbindung stand, da so viele Emotionen, Schweiß und unruhige Nächte dahinter stecken. Und das spürt man in jedem Foto und insbesondere im Video habt ihr das wunderbar transportiert. Wir alle durften ja eure besondere Reise, die ihr mit dem Haus und das Haus mit euch durchlebt habt/hat, Schritt für Schritt mitverfolgen und nun das wunderbare Ergebnis zu sehen, ist wirklich genial. Ich freue mich sehr für euch, dass ihr in der kurzen Zeit neben der Gestaltung des Hauses auch Heimat erschaffen habt. Und mein persönlicher Superheld ist das Badezimmer :-). Dieser warme und zugleich distanzierte Rosenholz-Ton in Kombination mit dem Messing (das lange suchen der Messing-Drück-Platte hat sich gelohnt!!) ist zauberhaft. Danke fürs Teilen eures persönlichen Traumes… es ist immer wieder eine Freude, euren besonderen Blog zu besuchen und in die Fotos & Texte einzutauchen. Liebe Grüße, Mica

    • Deine Worte bedeuten uns wirklich viel Mica! Für uns ist es unbeschreiblich schön unseren ganz persönlichen Traum hier teilen zu können und auf so viel Verständnis zu treffen. Wir freuen uns, dass das, was wir hier versucht haben zu erschaffen, auch gesehen wird. Ich finde es spannend, was Susanne geschrieben hat. Denn genau das ist es, was ich tatsächlich teilweise an Reaktionen erwarte. Weil alles, was ein wenig aus der Norm fällt, erst einmal kritisch beäugt wird. Zwar ist uns das so ziemlich egal, da wir uns in diesem Haus wahnsinnig wohl fühlen, aber natürlich ist es ein noch schöneres Gefühl hier auf so viele Gleichgesinnte zu treffen. Man muss dabei nicht unbedingt den Geschmack voll und ganz teilen. Man muss nicht selbst so leben oder so leben wollen. Aber, dass es Menschen gibt, die unsere Gedanken und Ideen dahinter sehen und verstehen, ist toll. Denn dieses Haus ist, wie unsere Fotos, eine Art uns auszudrücken. Etwas über uns zu erzählen. Das hier zu zeigen ist ein wenig wie einen Tagebucheintrag zu veröffentlichen. Für uns ist es zumindest genauso persönlich und intim. Ok…irgendwie muss ich jetzt ein Ende finden haha. Danke noch einmal! Liebe Grüße, Susann

  • Boah 💜..
    Ich bin schockverliebt.
    Ich würde sofort bei euch einziehen wollen.
    Minimalisch mit viel Retro mit viel Liebe zum Detail.
    Einfach nur gemütlich 💜
    Danke das ihr uns daran teilhaben lasst.
    Viele liebe Grüße Danny

  • Mit offenem Mund komme ich aus dem Staunen nicht heraus. Ihr habt etwas unfassbar Schönes erschaffen. Es macht mich einfach sprachlos – und deshalb will ich nicht unnötig Worte verlieren.
    Danke für‘s teilhaben lassen – genießt diesen wundervollen Ort!

  • Liebe Susann, lieber Yannic, wie ich sehe, habt ihr das Dachboden-Zimmer fertig. Ich habe den Blick auf den Gemüse- und Kräutergarten direkt vor mir! Es ist wunderbar zu sehen und zu lesen, dass ihr euch eine Oase geschaffen habt, in der es sich wohnen, leben, arbeiten, fotografieren und erholen lässt! Ein wahr gewordener Traum! Ich wünsche euch für die nächsten anstehenden Projekte viel Geduld, Kraft und Erfolg! 😘

  • Hallo
    Bin super begeistert von eurem Haus.
    Hätte aber trotzdem noch eine Frage zu euren wunderbaren Fotos. Habt ihr da eure Presets drübergelegt?
    Die Farben sind wunderschön!
    Beste Grüße
    Wolfgang

  • Der kleine feine Film und die Fotos wecken eine Sehnsucht, die viele vielleicht bisher vergeblich suchen: Nach Geborgenheit, nach Nähe und Ankommen. Nostalgie gepaart mit Heimatgefühl gepaart mit Landidylle. Ich freue mich für und mit euch für dieses wunderbare Zuhause. :-)

  • OMG, dieses Spiel mit Licht ist unfassbar schön. Ihr habt so krass viel in so kurzer Zeit geleistet. Und das so stilsicher durch und durch. Ich freue mich auf das, was noch kommt.

    • Danke liebe Sarah, es bedeutet uns viel, dass es dir so gut gefällt! Du bist hier jederzeit herzlich willkommen. Das Gästebett ist frisch bezogen :)

  • Hallo ihr beiden,
    was ich euch schon seit Wochen fragen will: woher habt ihr denn die phantastischen gusseisernen Bräter in eurer Küche? Diese schlichte und vollendete Ästhetik ist mit als Designerin sofort ins Auge gefallen…
    Viele Grüße
    Lotta

    • Liebe Lotta, entschuldige bitte, dass auf diese einfache Frage eine lange Antwort folgt. Aber wir sind einfach so begeistert von den Töpfen und Pfannen von Skeppshult hihi. Die Töpfe der Serie „Grytstapel“ sind so genial entwickelt, dass die Deckel gleichzeitig als Pfanne dienen. Wir nutzen sie auch als Auflaufformen und unbedingt um unser Sauerteigbrot darin zu backen. Im gusseisernen Topf gebacken, bekommt es die beste Kruste, die man im normalen Haushaltsofen hinbekommen kann. Wir können dir die Töpfe wärmstens empfehlen!
      Neben den stapelbaren Töpfen nutzen wir die Pfannen der Serie „Traditional“ und werden uns irgendwann auch noch einige der, für die Profiküche entwickelten, Pfannen „Professional“ zulegen, um damit direkt auf dem Lagerfeuer kochen zu können.
      Liebe Grüße, Susann

  • „Wer will fleißige Handwerker sehen?“…….der muss zu Susann und Yannic gehen!!! Ein arbeitsreiches Jahr, vollgepackt mit vielen neuen Erkenntnissen liegt hinter euch. Viel Erfolg bei der Verwirklichung weiterer Vorhaben.
    LG O.u.O.

    • Danke ihr beiden! Wir hätten euch das Haus so gerne gezeigt. Vielleicht schafft ihr es noch einmal in den Norden, wenn wir dann auch zu Hause sind. Das Gästebett ist frisch bezogen und ihr seid hier jeder Zeit herzlich willkommen. Den Kachelofen anheizen könnt ihr ja sicher noch :) Alles Liebe, Susann

  • Nachdem ich mich ja schon vor langer Zeit in euer Kochbuch verliebt und – in Ansätzen – auch euer Haus-Projekt verfolgt habe, bin ich heute (mal wieder) auf eurer Website gelandet.
    Es ist wirklich toll, was ihr (jetzt schon) aus dem Haus gemacht habt. Die Objekte, die ihr in eben diesem platziert habt, die Farben und Materialien … alles passt so wunderbar zusammen und strahlt eine unglaubliche Wärme, Ruhe, Ästhetik … ja Magie aus.
    Ich wünsche euch auch weiterhin viel Spaß beim Überlegen und Gestalten.
    Herzlichst, Antje

    • Danke liebe Eva! Die Musik haben wir bei Soundtaxi gefunden. Das Stück heißt PianoPassion von Frederic Bernard. Es ist immer so schwierig schöne Musik zu finden, die man lizenzieren kann. Bis wir das Stück gefunden hatten, waren die einzelnen Szenen nur lose Fäden. Als Yannic es mir dann vorgespielt hat, wusste ich nach den ersten Tönen, dass es das sein muss. Den Film haben wir selbst gedreht, geschnitten, bearbeitet etc. Es hat total viel Spaß gemacht und war für uns sehr wichtig. Denn „nur“ in Fotos war es uns fast unmöglich diese Stimmung bis ins Kleinste einzufangen. Dieses tanzende Licht im Haus ist so wunderschön und man muss einfach die Bewegung dazu sehen. Alles Liebe, Susann

  • Unglaublich, wie schön das Haus geworden ist. Ihr erfüllt Euch Träume, die ich habe. Und der Film! DER FILM. So viel Poesie in Bildern. Der realistische Teil in meinem Gehirn aber ruft laut: Und wo hängt das Handy-Ladekabel? Und wo steht der Computer? Und wo stehen die Schuhe, wo hängen die Jacken, wo stehen die Bücher, die Tabletten, der Fernseher, die Taschentücher, die Batterien – das Gerümpel, das einfach jeder hat?? :-)

    • Hihi, berechtigte Fragen liebe Julia! Aber auch ziemlich einfach zu beantworten. Wir haben versucht all diese Dinge zu verstecken oder besitzen sie gar nicht erst, wie einen Fernseher. Der Computer steht im Schrank, erinnerst du dich an die guten alten Computerschränke? Yannic hat einen alten Werkstattschrank aufgearbeitet und ihn von innen mit ausziehbarer Tastaturschublade etc. ausgestattet. Wenn man ihn öffnet, ist es ein kleines Cockpit. Wenn man ihn schließt, bleibt nur noch das Kabel, das von der Steckdose in den Schrank geht, als Indiz, dass dort etwas Technisches steht. Der Router ist hinter einem Schränkchen versteckt, die Jacken und Schuhe hängen unter der Treppe. Der Föhn hängt in einem Jutebeutel im Bad, in einem alten Tonkrug sind Tabletten, Rasierer und Co., Kosmetika benutzen wir so gut wie gar nicht. Der Durchlauferhitzer ist hinter einem schönen alten Holzkasten versteckt. Achso und wir haben ein kleines Kämmerchen, in das eine kleine Wasch- und sogar eine kleine Spülmaschine passen. Dort findest du unsere Vorräte an Klopapier, Taschentüchern, Kerzen, Putzzeug usw. All das wollten wir einfach aus dem Wohnbereich heraushalten und das hat auch ziemlich gut geklappt. Ansonsten ist die Technik (Plattenspieler, Wasserkocher und co.) einfach so schön, dass sie gar nicht groß auffällt. Ich muss aber dazu sagen, dass wir unsere Wohnung in Berlin ja aktuell noch behalten. Hier steht noch ein Großteil unserer Keramik, genau wie alle möglichen Ordner/ Unterlagen. Kleidung haben wir auch nur das Nötigste im Haus, genau wie Bücher. Die E-Reader liegen eigentlich auf unseren Nachttischen ;) Generell sammeln wir aber einfach nicht allzu viele Dinge (abgesehen von Foto Props haha). Komm uns einfach einmal besuchen, dann zeigen wir dir gerne jedes „Gerümpel-Versteck“ :) Viele Grüße, Susann

  • Hallo Ihr zwei, Glückwunsch, zu Eurem wunderbaren Haus. Ich kann nur allem vorher gesagtem zustimmen und hinzufügen, es ist auf den Punkt gebracht, arrangiert und vor allem weg gelassen! ;) Für mich der Ursprung des Wohnens. Modern aber auch traditionell, reduziert in Farbe und Form. Bewusst den Dingen Ihren Raum gegeben! Akzente die neugierig machen und zum Ergründen einladen.

    Freu mich Euch weiter zu begleiten!

    Beste Grüße

    Uwe

  • Wie es auch schon vorher gesagt worden ist: meraviglioso!
    Ich habe den Film sehr genossen; es drückt so viel Nostalgie und Ruhe aus!! Und der Auge wandert entspannend durch die Räume und die Natur mit all
    Ihre Lichtschatten und Nuancen! Kompliment!

  • Ich weiß nicht mehr, ob ich es euch schon gesagt habe. Aber es ist wirklich unfassbar schön geworden. Es ist durch und durch Susann und Yannic. Hoffentlich auf bald, ihr beiden! <3

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