Oft werden wir gefragt, ob wir uns das ganze Jahr über selbst versorgen können. In der Hauptsaison, von Juni bis in den November hinein, können wir unseren Erntekorb regelmäßig mit Obst und Gemüse aus unserem Garten füllen. Während er im Winterschlaf liegt und auch jetzt, in der Frühlingszeit, wenn die Natur erst langsam wieder in Gang kommt, greifen wir auf hochwertige, regionale und ökologische Zutaten aus den Hofläden um uns herum zurück. Wir schätzen aber nicht nur die frischen Zutaten aus der Nachbarschaft, sondern auch die Vielzahl an regionalen Spezialitäten für unsere Vorratskammer. 

Die rustikalen Hofläden, gemütlichen Hofcafés und Produzenten vor Ort zu besuchen ist ein besonderes Erlebnis. Mit einer umfangreichen Hofladenkarte weist Landurlaub MV den Weg zu den Landwirten und regionalen Produkten. Die praktische Faltkarte passt sogar in die Hosentasche und zeigt auf einer Landkarte farblich gekennzeichnet die Anlaufstellen für mehr als 100 regionale Produzenten, Gärtnereien und Handwerksbetriebe, Wochenmärkte, Hofläden und Hofcafés.

In den sogenannten gläsernen Manufakturen kann man die Produkte und Produzenten kennenlernen, Spezialitäten verkosten und einen Blick in die Produktion werfen.

Erntefrische Wiesenkräuter, heimische Pilze, Obstbrände aus regionalen Brennereien, alte Apfelsorten, ofenwarmes Brot – das Angebot lässt keine Wünsche offen.

Allein die Vielzahl an Mühlen inMecklenburg-Vorpommern ist beeindruckend! Von der Salz-, Öl-, Senf-, bis zur Kaffeemühle kann man alles entdecken. Nicht weit von uns befindet sich die einzige regelmäßig produzierende Windmühle Mecklenburg-Vorpommerns, in der das ökologische Windmehl aus Roggen, Weizen oder Dinkel noch wie vor 100 Jahren mit der Kraft des Windes gemahlen wird. 

Ebensolches Mehl und einige andere regionale Zutaten haben wir für einen leckeren, frühlingshaften Flammkuchen mit Spargel verwendet.

Für 2 Personen (1 Backblech)

Die Mehle, Salz, Sonnenblumenöl und Wasser in einer Schüssel vermischen und mindestens fünf Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 °C Ober -/ Unterhitze vorheizen. Die Creme Fraiche mit Rauchsalz und einer Messerspitze Muskatnuss würzen. Den weißen Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. Die Spargelstangen diagonal in feine Streifen bzw. Scheiben schneiden und leicht salzen. Den Lauch gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Die Radieschen in Scheiben schneiden, die Kräuter hacken.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Flammkuchenteig dünn ausrollen und auf ein gut bemehltes Backblech legen. Den Teig mit der Creme Fraiche bestreichen und mit dem Lauch und Spargel belegen.

Den Flammkuchen auf mittlerer Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Teigränder leicht gebräunt und knusprig sind. Anschließend in Stücke schneiden und mit den Radieschen, Erbsensprossen und Kräutern belegen.

2 Kommentare

  • Ich hab mit Euch ja wegen des Ofens auf Instagram schon geschrieben. Was Ihr da macht ist einmalig und die Ecke, in der Ihr lebt traumhaft schön. Alte Knochen müssen ins Warme und nicht in den feuchten, windigen, schönen Osten, das kommt 10 Jahre zu spät für mich.
    Viel Glück
    Harald

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