Für Ø 26 cm

    Vor ein paar Tagen waren wir mal wieder am Stettiner Haff um unsere Freunde zu besuchen. Unser Patenkind Levi hat seinen 6. Geburtstag gefeiert! Lars hat dafür einen unglaublich leckeren Streuselkuchen mit Johannisbeeren gebacken. Bei Streuseln und Sommerbeeren sind wir immer dabei! Zu Hause angekommen haben wir die Idee direkt aufgegriffen und den Kuchen anstatt mit Pudding, wie Levi ihn liebt, mit einer Frischkäsecrème gebacken. Und, was sollen wir sagen, auf seltsame Weise sind direkt vier Stücke davon in unseren beiden Bäuchen verschwunden…
    Der Teig für den Kuchenboden ist trocken und bröselig. Das soll er auch sein, denn er saugt beim Backen die nötige Feuchtigkeit aus der Crème und den Beeren auf und bekommt eine keksähnliche Konsistenz, die durch den Zimt etwas an Spekulatius erinnert. Das schmeckt auch im Hochsommer herrlich!

    Den Ofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Eine Springform (Ø 26 cm) gut fetten.
    Mehl, Zucker, Salz, Zimt und Backpulver in einer Rührschüssel vermischen. Die Butter in Würfel schneiden und mit der Mehlmischung verkrümeln.
    Für den Kuchenboden wird etwa die Hälfte des Teiges gebraucht. Zuerst den Boden der Form dünn mit Streuseln bedecken, festdrücken und danach auf gleiche Weise einen Rand von ca. 3 cm Höhe formen. Den Kuchenboden anschließend für 10 Minuten backen.

    In der Zwischenzeit für die Füllung die Johannisbeeren mit dem Zucker vermischen und beiseite stellen. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit dem Ei und dem Honig gut vermischen. Nicht aufschlagen! Den Frischkäse cremig rühren und die Eimasse unterheben.
    Die Maisstärke in die Johannisbeeren einrühren. Die Käsecreme gleichmäßig auf den Kuchenboden gießen und darauf vorsichtig die Beeren verteilen. Den übrigen Kuchenteig zu Streuseln zusammendrücken und über die Johannisbeeren streuen.
    Den Kuchen 35-40 Minuten goldbraun backen. Etwa eine Stunde abkühlen lassen und danach für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

    14 Kommentare

    • Liebe Krautköpfe,
      Ich habe den Kuchen gestern mit gleichen Teilen Johannis-, Brom- und Himbeeren aus dem Garten gebacken und bin ganz begeistert. Das ist auf jeden Fall ein neuer Lieblingskuchen! Gerade eben esse ich ein Stück zum zweiten Frühstück… Vielen Dank für das tolle Rezept!
      Liebe Grüße aus Augsburg von Johanna

      • Wie schön, dass du so begeistert davon bist Johanna! Es ist auch einer unserer Lieblingskuchen :) Hab eine tolle Woche, Susann

    • Lecker, lecker, lecker! Johannisbeeren sind toll im Kuchen, leichte Säure ist perfekt :-) Danke für das tolle Rezept, das muss ich dringend testen! Liebe Grüße vom Kalterer See :-)

    • <3 Danke für euer tolles Rezept! Einmal hab ich ihn schon mit Johannisbeeren gebacken. Heute gab's ihn mit einer Mischung aus Blaubeeren, Pfirsich und Aprikosen. Wegen der höheren Fruchtsüße konnte ich auf den Zuckerzusatz bei den Früchten verzichten. Die Mischung aus mürbem Teig, cremiger Füllung und den Früchten ist einfach perfekt. Der neue Liebling steht garantiert noch oft auf dem Tisch!
      Liebe Grüße Jutta

      • Ooohh das freut uns sehr liebe Jutta! Deine Mischung aus Beeren und Steinfrüchten klingt auch herrlich, das müssten wir mal ausprobieren! Bei uns gab es den Kuchen bisher im Frühling mit Rhabarber (auch seeeehr lecker) oder im Herbst mit Äpfeln. Das ist das tolle daran, man kann ihn wirklich mit allem belegen und muss nur Zuckermenge und Stärkeanteil etwas anpassen. Es ist einer unserer liebsten Kuchen und ist auf Feiern oft schon weg, bevor wir selbst ein Stück abbekommen haben :) Danke für dein tolles Feedback! Susann

    • Auch ich hab den Kuchen mittlerweile schon 2x gebacken :) Einmal mit Johannisbeeren und zu meinem Geburtstag mit Brombeeren. Beide Male super lecker und auf jeden Fall ein Kuchen für alle Fälle :)

      • Das freut uns du Süße! Unser größter Erfolg war es, als wir ihn mit Rhabarber zu einem Geburtstag mitgebracht haben. Eine Person mag eigentlich weder Käsekuchen noch Rhabarber und hat zwei Stück gegessen und einer hat Diät gemacht und trotzdem 3 Stücke gegessen hahaha. Ok, bei letzterem lässt sich streiten, ob es an dem verdammt guten Kuchen oder einfach an Willensschwäche gelegen hat :D Wir lieben ihn jedenfalls auch in allen möglichen Varianten!

      • Wir haben bisher, ehrlich gesagt, noch nie mit Quitten gebacken. Als eine Art Kompott kann ich sie mir sehr gut in dem Kuchen vorstellen. Lass uns gerne wissen, wie es geworden ist! Liebe Grüße, Susann

      • Ich hab die Quitten (mit Schale) nur kurz mit wenig Wasser, Zimt und Nelken und ein bisschen Zucker gekocht. Die Füllung hab ich mit 50/50 Topfen & Creamcheese gemacht und etwas Pudding dazugegeben. Ist super geworden! sehr herbstlich.

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