Für 4 Personen

    Wir lieben es an Festtagen viele verschiedene kleine Speisen zu servieren, die man auf dem Teller nach Lust und Laune zusammenstellen kann. So ist für jeden etwas dabei und es hat etwas sehr geselliges. Wie auch schon zum vergangenen Weihnachtsfest, haben wir uns dieses Jahr dazu entschieden, eine Hauptattraktion für die Festtafel zu kreieren. Ein Gericht, welches unter den neugierigen Augen der Gäste angeschnitten und geteilt werden kann. Herausgekommen ist eine wunderbare Festtags-Pie, gefüllt mit buntem Gemüse. Die Zubereitung der Pie erfordert ein wenig Vorbereitung, da die jeweiligen Bestandteile der Füllung einzeln zubereitet werden müssen. Natürlich könnt ihr bei der Füllung auch variieren - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch könnte man eine solche Pie zum Beispiel nach dem Weihnachtsschmaus, zum Verwerten der Reste vom Festtagsessen, zubereiten.

    Die Butter in Würfel schneiden. Mehl und Salz mischen und mit den Butterwürfeln verkrümeln. Das Wasser hinzugeben und zügig zu einem Teig kneten. Den Teig abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren, bis die übrigen Zutaten für die Pie fertig sind.
     
    Die getrockneten Steinpilze fein hacken. Die Linsen in der doppelten Menge Wasser aufkochen, die Steinpilze hinzugeben und 20-30 Minuten köcheln lassen (Packungsanleitung beachten). Erst zum Ende der Garzeit salzen. Das Öl zu den gekochten Linsen geben und die Linsen etwas zerstampfen. Falls die Masse zu kompakt ist, gegebenenfalls noch etwas Wasser hinzugeben.
     
    Für das Apfelchutney die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel fein hacken. In einem Topf Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Die Äpfel hinzugeben und mit dem Apfelessig ablöschen. Das Chutney etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich, aber noch nicht zerfallen sind. Das Apfelpektin mit dem Zucker vermischen und gegen Ende der Kochzeit unter das Chutney rühren. Mit Salz abschmecken und das Chutney abkühlen lassen.
     
    Den Backofen auf 200°C (Ober- /Unterhitze) aufheizen. Den Kürbis in etwa 5 Zentimeter dicke Spalten schneiden, auf einem Backblech verteilen, großzügig salzen und mit etwas Rapsöl beträufeln. Den Kürbis etwa 25 Minuten backen, bis er weich ist (Stäbchenprobe) und anschließend in Würfel schneiden oder zerstampfen.
     
    Die Rote Bete in dünne Scheiben hobeln. Die Scheiben in dem Holundersaft in einem kleinen Topf etwa 35 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Die Rote Bete gelegentlich umrühren und gegebenenfalls etwas Holunderbeersaft nachgiessen. Die Flüssigkeit sollte am Ende der Kochzeit vollständig verdampft sein.
     
    Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, anschließend mit einem Mixer mahlen. Den Knoblauch fein hacken. Die Grünkohlblätter vom Strunk entfernen und häckseln. Die gemahlenen Kerne, den Knoblauch, den Grünkohl, Senf und das Walnussöl vermischen und mit Salz abschmecken.
     
    Den Backofen auf 180°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Eine Springform mit 18 Zentimetern Durchmesser einfetten.
    Zwei Drittel des Teiges auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen, in die Springform legen und so festdrücken, dass ein etwa 6 Zentimeter hoher Rand entsteht. Das übrige Drittel Teig ebenfalls rund ausrollen. Die Pie Schichtweise mit den Linsen, der roten Bete, dem Kürbis, dem Chutney und dem Grünkohl füllen. Den Rand des übrigen Teiges mit Wasser bepinseln, als Deckel auf die Pie legen und an den Rändern gut andrücken. Mit einem scharfen Messer um die Mitte herum viermal einschneiden, damit beim Backen die heiße Luft entweichen kann und die Pie nicht aufplatzt. Die Pie auf mittlerer Schiene 50 Minuten backen, bis sie goldgelb ist.

    4 Kommentare

    • Wie immer tolle Bilder. Die Pie sieht auch super toll aus. Aber: Wenn ich mir die Zutaten durchlese, habe ich die Befürchtung dass dieses Wunderwerk doch ein bisschen „mumfig“ ist, also schon im Mund megenmäßig „explodiert“. Ich werde es aber bei nächster Gelegenheit ausprobierern und das Ergebnis werde ich dann nochmal posten. Ich wünsche euch ein schönes, ruhiges und wunderbares Weihnachtsfest!

    • Hallo Ihr beiden,
      Ich habe das Festtagspie bereits zweimal zu Weihnachten und der Examensfeier meiner Tochter gemacht. Es schmeckt himmlisch. Außerdem ein großes Kompliment: Eure Rezepte sind super strukturiert, absolut geling sicher, toll illustriert und animieren immer zum nachkommen. Ich weiß wieviel Mühe so etwas macht. Deswegen nochmals Danke.🙏😍😋

      • Wie schön zu lesen, dass dir die Pie so gut schmeckt und du auch sonst so viel Spaß auf unserem Blog hast. Das freut uns sehr! Liebe Grüße, Susann

    • Hallo,
      Besten Dank für dieses herrliche Rezept, die Pie ist eine wahre Geschmacksexplosion, sehr lecker und wurde auch von meinen eher fleischfreundlichen Gästen sehr gelobt. Super, wird wieder gemacht. Danke.

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