Für 2 Personen

Süßkartoffeln kamen bei uns bisher sehr selten auf den Tisch. Zu lang war uns die Strecke, die sie zurücklegen mussten, zu hoch der Energieaufwand und die Umweltbelastung. Es ist etwas absurd, dass wir sie jetzt häufiger kaufen, da sie nun genau aufgrund der Klimaveränderungen in unseren Breitengraden vermehrt angebaut werden können. Hier spielt auch die Entwicklung von neuen Sorten eine Rolle aber ein mildes Klima, Schutz vor Wind und kaltem Regen, sind Grundvorraussetzung für einen erfolgreichen Anbau. Wir möchten dieses Jahr versuchen sie selbst im Garten anzubauen und sind schon gespannt, was wir euch berichten können!
Aber nun zu unserem Rezept. Süßkartoffeln sind zwar nur sehr entfernt mit unseren Kartoffeln verwandt, machen ihrem Namen ansonsten aber alle Ehre. Die enorme Süße in der Knolle lässt sich perfekt mit der Säure von Fermenten ausgleichen. Wir lieben es mit unseren Fermenten zu experimentieren, deswegen gibt es bei uns jedes Jahr auch mehrere Sorten an Sauerkraut. Der Klassiker darf natürlich nicht fehlen aber scharfer Weißkohl und auch Sauerkraut mit Kurkuma, welches für eine goldene Farbe sorgt, ist fast immer mit dabei. Letzteres, auch goldenes Kraut genannt, haben wir für unser Rezept benutzt. Aber egal welche Sorte ihr verwendet, wichtig ist, dass das Kraut roh auf die Süßkartoffel kommt. Denn so ist es schön knackig, behält aber vor allem seine wertvollen Milchsäurebakterien, die es so gesund machen.

Den Backofen auf 220 Grad (Ober-/ Unterhitze) vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Süßkartoffeln gut waschen und mehrfach mit einem Spieß oder Messer einstechen. Das Gemüse auf dem Blech platzieren und auf mittlerer Schiene, je nach Größe und Form der Knollen, 35-45 Minuten backen, bis sie schön weich sind (Stäbchenprobe).
Die Cashewkerne mit dem Essig, Ahornsirup, Sonnenblumenöl, den Kapern und dem Wasser in einem leistungsstarken Blender cremig pürieren und mit Salz abschmecken. (Wer keinen starken Mixer hat, sollte die Cashews mindestens 4 Stunden oder über Nacht in frischem Wasser einweichen.)
Eine kleine Pfanne erhitzen und die Kichererbsen in dem Öl braten, bis sie anfangen zu hüpfen. Mit geräuchertem Paprikapulver und Salz abschmecken.
Die Süßkartoffeln nach dem Backen längs einschneiden, die beiden Hälften auseinander drücken und etwas salzen. Anschließend mit dem Sauerkraut, den Kichererbsen und der Sauce belegen.
Wir haben das Gericht zusätzlich mit etwas Sesam und Senfblättern garniert. Diese wachsen aktuell noch als Gründung auf unseren Beeten und sind mit ihrer Schärfe eine tolle Ergänzung. Es eignet sich natürlich auch anderer, scharfer Salat, wie Rucola oder Beispielsweise Radieschensprossen.

4 Kommentare

  • ich wüsste gern ,wie ihr das mit dem sauerkraut und dem kurkuma macht,also wieviel ihr an das sauerkraut gebt,und ob das einfach roh zusammengerührt wird.
    freue mich über antwort.

    • Liebe Maria, wir geben die frische Kurkumawurzel direkt beim Ansetzen des Sauerkrauts mit dazu. Ein Rezept haben wir dafür leider bisher noch nicht aufgeschrieben, das müssen wir wohl einmal nachholen. Du nimmst einfach ein kleines Stück der Wurzel, reibst es fein und setzt den Weißkohl wie gehabt für Sauerkraut an. Aber Süßkartoffel schmeckt einfach mit jedem Ferment herrlich, es muss also nicht das goldene Kraut sein :) Ich wünsche dir einen schönen Sonntag! Liebe Grüße, Susann

  • Ich mag eure Rezepte sehr. Es ist aber immer sehr aufwendig alles zu übersetzen. Könnt ihr bitte bitte bitte auch deutsche Versionen hinterlegen?

    • Liebe Maike, ganz rechts oben im Blog kannst du die Sprache auswählen (Englisch I Deutsch) und dort einfach auf Deutsch umstellen. Viele Grüße und einen schönen Sonntag, Susann

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