Für 10 Päckchen

Den Mangold sehr gut waschen, da sich zwischen den Stielen gern die ein oder andere Raupe versteckt. Die Enden entfernen, die Stiele keilförmig von den Mangoldblättern ab- und in kleine Stücke schneiden. Schalotte, Knoblauch und Chilischote hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen, die Mangoldstiele hinzugeben etwa 10 Minuten dünsten, bis sie gar sind. Mit ein wenig Zitronensaft ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Linsen nach Packungsanleitung in Gemüsebrühe gar kochen. Mit einer Gabel etwas zerdrücken und mit Zatar würzen. Die Aprikose entkernen, in kleine Würfel schneiden und untermengen.
Die Kerne der Tomaten entfernen, das Fleisch in kleine Stücke schneiden. Ein paar Petersilienstiele hacken und mit 1 TL Olivenöl zu den Tomaten geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ziehen lassen. Das entstehende Tomatenwasser abgießen.
Die Mangoldblätter in einem großen Topf mit Salzwasser einige Minuten blanchieren. Danach mit kaltem Wasser abschrecken und abtrocknen.
Die einzelnen Komponenten in die Blätter füllen, zu einem Päckchen falten und mit einem Band verschnüren. In etwas Olivenöl kurz anbraten. Die Päckchen können auch kalt gegessen werden und wenn man die Füllungen vermischt, wird daraus ein leckerer Salat! Wer also mal keine Lust zum Schnüren hat, schneidet die Blätter ebenfalls klein und gibt sie etwas später zu den gedünsteten Stielen dazu.

29 Kommentare

    • Mein Garten quillt gerade über vor lauter Mangold. Da kam mir euer Rezept gerade recht.
      Ich habe alles zu einem Salat verarbeitet und die Linsen durch Reis ersetzt, der noch von gestern übrig war.
      Schmeckt genial!
      Danke!

    • Liebe Mari, ein Garten voller Mangold klingt traumhaft! Wie gern hätten wir auch mehr Platz um Gemüse anzubauen. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass deine Ernte zu unseren Päckchen bzw. Salat verarbeitet wurde! Wir müssen sie auch ganz bald mal wieder zubereiten. Dass sie mit Reis auch lecker schmecken, kann ich mir sehr gut vorstellen! Wobei ich es vielleicht einmal mit Graupen versuchen werde. Liebe Grüße und danke für die Inspiration, Susann

    • Ja genau! Die Pfanne ist einfach großartig und wir sind so so so so SO froh, dass wir sie ergattern konnten. Erst, als wir sie wirklich zu Hause hatten, haben wir realisiert wie unglaublich das eigentlich ist. Sie ist wirklich nirgendwo zu bekommen. Scheinbar noch nicht einmal in Japan selbst. Ein tolles und sehr besonderes Kunstwerk! YEAH. Du siehst, ich bin ziemlich begeistert :) Schön, dass dir auch unsere Päckchen so gut gefallen! Hab nen tollen Sonntag, Susann

  • Ich kann nur zustimmen. Die Fotos sind wieder exzellent. Aber ich denke, dass eure Gerichte auch ohne die, überaus schönen, Pfannen gelungen wären. Ihr seid wahrscheinlich zu diesen Kunstwerken gekommen, weil der Künstler dies wusste und eure „Besessenheit“ zur Perfektion kennt und teilt. Ich kann ihn verstehen…
    Liebe Grüße

  • Hallo,

    eure Fotos sind echt der Hammer. Liegt aber auch mit an eurem geilen Geschirr ;) Ich ernähre mich zwar nicht vegetarisch, aber manche von euren Rezepten sind echt der Hammer und so komplett, dass einfach kein Fleisch fehlt. Will ein paar Kilos abnehmen und überlege gerade echt eine „Veggy-Diät“ zu machen. Viele Rezepte haben doch wenig Kalorien, machen aber durch Volumen satt. Auf jeden Fall eine Überlegung wert…

  • Liebe Susann, lieber Yannic,
    per Zufall habe ich eure Seite entdeckt und bin total begeistert – auch von euren Arbeiten auf der Seite „Paul liebt Paula“.
    Da ich selbst wahnsinnig gerne koche – und gerade aus dem Garten von Freunden eine riesige Schale Tomaten geschenkt bekommen habe, werde ich gleich euer Risotto nachkochen! Großes Kompliment! Ich werde euren Blog nun regelmäßig besuchen! Liebe Grüße, Stephanie

    • Liebe Stephanie, schön, dass du zu uns gefunden hast! Wir freuen uns, dass du so begeistert bist und direkt mit dem Kochen loslegst. Mit frischen Gartentomaten wird das Risotto am besten! Lass es dir schmecken. Liebe Grüße, Susann

  • Euer buntes Regenbogen-Mangold Foto ist der absolute Wahnsinn!! Habe das Rezepte heute nachgekocht und mal wieder allen nicht Veganern bewiesen, dass es tatsächlich auch leckeres Essen ohne tierische Produkte gibt.

  • Einfach eine Wucht diese Fotos. Aber auch das Rezept. Hier bekomme ich richtig Lust, gleich alles auszuprobieren, auch wenn ich normalerweise wenig vegetarisch koche.

  • Ich bin bisher immer anders vorgeganen, also ohne vorkochen. Hat auch immer funktioniert, die sind ja schnell durch – nur das mit dem Verpacken funktioniert bei mir irgendwie nicht. Das Zubinden ist aber auch ganz schön arbeit für die kleinen Happen…

    • Durch das Vorgaren lassen sich die Mangoldblätter wunderbar in Form bringen. Probier es einmal aus! Natürlich werden sie auch gar, wenn man sie ohne Blanchieren brät aber dann sind sie beim Wickeln eben etwas widerspenstig ;) LG Susann

  • Hallo ihr 2!
    Gestern habe ich wunderbare Mangoldblätter geschenkt bekommen und jetzt dachte ich mir, schau mal nach was die von Krautkopf so mit Mangold zaubern. Und siehe da, ein absolut leckeres Rezept wird gefunden. Jetzt radle ich gleich auf den Markt, um die restlichen Zutaten zu kaufen und dann werde mich in die Küche begeben, um dieses gute Rezept nachzukochen. So eine tolle Pfanne hab ich natürlich nicht, aber das spielt sicher keine Rolle! :-)
    Liebe Grüße aus Österreich
    Andrea

  • hallo ihr zwei,
    als in unserer gemüsekiste mangold lag, dachte ich an euer rezept und wir haben es nachgekocht.
    die päckchen waren super lecker… ich werde nur beim nächsten mal eine aprikose mehr nehmen.
    ach ja… dazu gab es polenta.
    lieben gruß aus unsrer küche
    marietta

    • Liebe Marietta, schön, dass es euch geschmeckt hat! Da ich mir gerade ein paar Aprikosen in den Mund gesteckt habe, bin ich der Meinung, dass man davon nie genug haben kann! Also immer rein damit :) Und Polenta geht für mich sowieso immer, ich liebe sie! Hab ein schönes Wochenende, Susann

  • Hallo Ihr beiden,
    hmmmmm…so so lecker!!!! Selbst die Dreijährige hier meinte „Das ist köstlich. Ich möchte noch eins – das Große da!“ Liebe Grüße, Julia

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