Für 2 Portionen

Für den Rotkohl

  • 500 g Rotkohl
  • 1 Schalotte
  • natives Olivenöl
  • feines Meersalz
  • 1 EL Aceto balsamico

Für die Spätzle

  • 150 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 50 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1/4 TL feines Meersalz
  • 2 Bio-Eier (Größe M)
  • 120 ml Wasser
  • 1 EL Blaumohn

Kohl wird bei uns selten gekocht, sondern meistens gebacken oder gebraten. So bekommt er nicht nur einen besonderen Geschmack, sondern wird weich und knusprig zugleich. Eines unserer Lieblingsrezepte aus der Krautkopf App sind die Dinkel-Spätzle mit Mohn und gebackenem Rotkohl. Höchste Zeit es auch einmal im Blog vorzustellen!

Den Backofen auf 200°C (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit etwas Olivenöl bestreichen.
Den Strunk vom Rotkohl entfernen und den Kohl in etwa 3 cm dicke Scheiben schneiden. Die Schalotte vierteln. Rotkohl und Schalotte auf dem Backblech verteilen. Großzügig mit Olivenöl beträufeln, kräftig mit Meersalz und Pfeffer würzen und mit dem Balsamico besprenkeln. Den Rotkohl 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen, bis er gar und stellenweise knusprig ist.
In der Zwischenzeit für die Spätzle Mehl, Salz, Eier und Wasser in einer Schüssel vermischen und mit einem Kochlöffel so lange schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Anschließend 10 Minuten ruhen lassen.
Den Teig portionsweise durch eine Spätzlepresse in siedendes Salzwasser drücken oder mit einem großen Messer von einem Brett schaben.
Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle abschöpfen und direkt in eine große Pfanne mit Olivenöl geben um die Spätzle warm zu halten.
Zum Schluss den Mohn mit in die Pfanne geben und die Spätzle kurz anbraten.
Den Rotkohl und die Schalotte etwas zerpflücken, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Spätzle anrichten oder direkt in der Pfanne vermischen.
Wer gerne Sauce zu seinen Spätzle mag, kann dazu unsere Portweinsauce servieren.

12 Kommentare

  • Wow, das sieht sehr lecker aus, werden wir nach Weihnachten auf jeden Fall mal nachkochen!
    Ich wünsche euch ruhige und entspannte Feiertage!
    Viele Grüße
    Steffi

  • Bald ist Weihnachtszeit und das Rezept kommt aufjedenfall auf den Tisch. Mal was anderes für die kalte Zeit :)

  • Vielen Dank für dass tolle Rezept! Ich habe schon ein paar mal Spätzle aus Weizenmehl mit meiner Presse gemacht und mich über ein Rezept mit Dinkel gefreut. Leider haben sie Spätzle komplett die Form verloren. Der erste Durchgang wurde ein einziger Klumpen, habe dann für den zweiten Teil die Hitze im wäre reduziert und zumindest halbwegs was hinbekommen. Erinnert optisch irgendwie eher an Sauerkraut als an Spätzle 😆 was habe ich falsch gemacht? Hätte ich vielleicht weniger Wasser zum Teig geben müssen?

    • Hi Uli, danke für dein Feedback und schade, dass die Spätzle bei dir nicht gelungen sind. Wir haben sie schon zig Mal gemacht und hatten nie solche Probleme. Daher ist eine Ferndiagnose etwas schwierig. Vor allem, da wir nie ganz sicher sein können, ob das Rezept auch richtig befolgt wurde ;) Es kann tatsächlich allein schon daran liegen, dass man sich beim Abmessen vertut o.ä. Vielleicht hast du ungewollt mehr Wasser verwendet, als angegeben? Wichtig ist auf jeden Fall, den Teig in siedendes, nicht kochendes, Salzwasser zu geben. Aber wenn du schon mehrmals Spätzle gemacht hast, wirst du das vermutlich wissen. Vielleicht hast du Lust das Rezept demnächst noch einmal auszuprobieren. Wir hoffen, dass dann alles so klappt, wie es sollte. Liebe Grüße, Susann

  • Danke für das tolle Rezept! Gestern nachgekocht. Wir lieben es sehr! Vor allem die einfache Zubereitung des Rotkohls. Habe noch eine kräftige Sauce dazu gekocht (Schalotte, Rotwein, Sherry, Sojasauce 30 min eingekocht, dann Sojamilch und Butter dazu) – ohne wäre es uns etwas zu trocken gewesen. Kommt definitiv auf die Liste der Lieblingsrezepte

    • Wie schön Reini, das freut uns! Wir sind irgendwie beide nicht so die Saucen Menschen, essen die Spätzle aber auch gerne mal mit einer Pilzsauce. Dein Saucenrezept liest sich auch ziemlich lecker! Liebe Grüße, Susann

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