Immer wieder erzählen wir euch davon, wie sehr uns die Menschen in unserer Mecklenburger Nachbarschaft begeistern. All die wunderbaren, inspirierenden Bekanntschaften tragen einen beachtlichen Teil dazu bei, dass wir uns hier so wohl fühlen. Von einem dieser Menschen, Olaf Schnelle*, habt ihr hier vermutlich schon gelesen. Seinen Ideen zur Neugestaltung unseres Gartens haben wir den Gemüsegarten und die vielen schönen Stauden um unser Gewächshaus herum zu verdanken. Er lieferte den entscheidenden Anstoß dazu in dieser Saison noch einmal ganz neu zu starten und alles vom hinteren Bereich unseres Grundstückes nach vorne zu verlegen. Die Mühen haben sich mehr als gelohnt!

Olafs Arbeit verfolgen wir bereits einige Jahre begeistert und deswegen freuen wir uns sehr über den Austausch mit ihm als Fachmann fürs Gärtnern und Fermentieren. Um letzteres ging es neulich bei einem Besuch in seinem Garten. An anderer Stelle haben wir bereits von seinem wild-romantischen Paradies geschwärmt und wie sehr dieses Fleckchen uns inspiriert hat. Dort fällt es unheimlich leicht die Gedanken schweifen zu lassen und kreativ zu werden. Gemeinsam tüftelten wir einige Rezepte aus, bei denen Olafs Fermente die Hauptakteure darstellten, sowie auf dem Feuer gegrilltes Gemüse aus seiner Gärtnerei. Eine perfekte Kombination! Entstanden sind 5 ganz verschiedene Gerichte. Ein spannender, kreativer Prozess, der in einem köstlichen Abendessen gipfelte. 

Unser kleines Sommer-Grill-Menü bestand aus einem erfrischenden Gurkengetränk mit Dill und dem Saft von Olafs Sauerkraut mit Küstentanne. Die Stängel von geschossenem Kopfsalat marinierte Olaf in Öl und seiner fermentierten Chilipaste. Fermentierte Lavendel-Bete mixte er mit Dill und etwas Olivenöl zu einem Dressing.

Besonders inspiriert haben uns die Blütenstängel vom Kopfsalat, da wir nie darüber nachgedacht hätten, dass sie überhaupt essbar sind. Wieder etwas gelernt!

Unser Beitrag zum BBQ waren herzhaft gefüllte Hefeschnecken mit Estragon, fermentiertem Senf und etwas Honig, eine Gemüsepfanne aus jungem Fenchel, Zwiebeln und fermentierter Rote Bete. Dazu im Topf gebackener junger Sellerie, den wir in der Lake von fermentiertem Quitten-Sellerie, etwas Salz und Honig mariniert haben.

Einige Fermente gab es als Antipasti mit etwas Öl und Kräutern angemacht dazu und fertig war ein ziemlich besonderes Abendessen.

Wir sind gerade fast täglich selbst damit beschäftigt zu Fermentieren, Einzukochen und Einzulegen oder zu Dörren um die Ernte aus unserem Garten haltbar zu machen. Das ist ein ziemlicher Zeitaufwand aber wir merken mehr denn je, wie bereichernd eine große Vorratskammer ist! Wenn die Zeit zum Kochen fehlt oder auch mal die Inspiration, hat man ein schnödes Gericht ganz schnell mit leckeren Fermenten in einen Gaumenschmaus verwandelt. 

Wem selbst die Muße zum Experimentieren fehlt, der wird in Olafs Onlineshop ganz sicher fündig: Bete mit Waldmeister, Karotte mit Holunderblüte, Bärlauch-Senf, Sauerkraut mit Küstentanne, Sellerie mit Quitte oder Thymian, Weiße Bete mit Lavendel, Coleslaw, Chili-Paste, Kräutersalz und andere spannende Fermente könnt ihr bei ihm bestellen. Wir haben natürlich fast alle Varianten schon selbst verkostet und daraus zum Beispiel Bohnensalat mit weißer Bete gemacht, einen Hummus mit fermentierter Bete oder Kartoffeltaler mit fermentiertem Rotkohl. Die Rezepte dafür findet ihr ebenfalls bei Olaf. Schaut mal rein!

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