Wir sind zwar keine ausgemachten Weihnachts-Enthusiasten, aber wenn die Tage kürzer werden, wissen wir eine besinnliche Atmosphäre definitiv zu schätzen. Sehr gern dekorieren wir unser Zuhause der Jahreszeit und dem Anlass entsprechend winterlich und festlich. Dafür stellen wir aber nicht ‘die ganze Hütte’ auf den Kopf, sondern dekorieren vor allem den Ort, an dem wir mit unseren Liebsten zusammenkommen – den Esstisch. Das Herzstück unserer Dekoration bildet ein Ast, den wir bei einem Spaziergang am Wegesrand aufgelesen haben. An die Decke gehängt und mit Kerzen bestückt, besticht er durch eine unfassbare Eleganz. Wir sind ganz begeistert von dem Ergebnis, zeigt es doch: Es muss nicht immer der Tannenbaum oder Adventskranz sein. Die natürlichen Materialien unserer diesjährigen Festtagsdeko haben wir um kleine, stimmungsvolle Stillleben ergänzt, die wir mit unserem Sofortbildrucker FUJIFILM instax SHARE SP-3* angefertigt haben. Die Sofortbilder unterstreichen das wunderbar ruhige Ambiente und spielen mit den Aspekten von Natur, Kunst und Inszenierung.

Oft werden wir nach der Inspiration für unsere Dekorationen gefragt und die Antwort ist simpel: Den größten Schatz bietet uns die Natur. Minimalistisch und zurückgenommen, trotzdem behaglich und stimmungsvoll – das gelingt tatsächlich auch ganz besonders gut mit natürlichen, wiederverwertbaren Materialien. Ganz abgesehen davon, dass es ressourcen- und platzsparend ist.

Ein weiterer Vorteil: Wir kommen raus an die frische Luft, um unser trautes Heim zur festlichen Jahreszeit noch trauter zu machen. So beginnt der Spaß an der Tischdeko schon beim Sammeln der Äste, Gräser und Zapfen.

Statt eines Adventskranzes auf dem Tisch, haben wir besagten großen Birkenast über dem Tisch aufgehangen. Die obligatorischen vier Kerzen haben wir mit Kupferringen daran befestigt. So bleibt auch mehr Platz für unser handgetöpfertes Geschirr, das für eine weitere natürliche Note auf dem Tisch sorgt, während das goldene Besteck den festlichen Anlass unterstreicht.

Bei Tischdecken und -servietten arbeiten wir am liebsten mit natürlich gefärbtem Leinenstoff oder Naturleinen. Die Falten, die sich nach und nach bei der Benutzung entwickeln, verleihen dem Ganzen einen besonderen Charakter. Praktischerweise – denn damit wird das Bügeln obsolet. Ganz besonders schön machen sich auf Leinen unsere draußen gesammelten Schätze. Tannenzapfen, Kastanien, Gräser, Blätter und Co. harmonieren mit den sanften und natürlichen Farben sowie der Materialität. Auch mögen wir sehr, wenn die einzelnen Komponenten miteinander korrespondieren: Die Baumkerzen aus Bienenwachs finden sich wieder in den honigfarbenen Leinenservietten und der schmackhaften Festtags-Pie; und das Braun der Tischdecke korreliert mit den Zapfen darauf.

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, weiß, dass wir Fans von instax Sofortbildern sind. Nicht umsonst sind wir gemeinsam mit Nic von Luzia Pimpinella, Igor vom Happy Interior Blog, Jules von Herz & Blut und Vreni Frost von Never Ever begeisterte Ambassadors von FUJIFILM instax*. Was Sofortbilder für Susann in ihrer Jugend bedeutet haben, darüber hat sie bereits geschrieben. Die Vergänglichkeit des Augenblicks einzufangen, trägt eine ganz besondere Poesie in sich, und sich diese Erinnerungen, die unwiderrufbar verloren wären, wieder zu vergegenwärtigen, indem man die einst entstandenen Momentaufnahmen hervorholt, vergrößert ihren Zauber noch.

Genau so wertvoll wie Erinnerungen zu sammeln und zu bewahren, ist uns das Teilen von Erinnerungen. Dabei begeistert uns, dass wir mit dem instax Smartphone-Printer ein reproduzierbares Ergebnis erzielen können – wenn wir möchten. Ganz nach dem Prinzip, ein Bild weitergeben, eines behalten, das nächste mehrfach ausdrucken und nach dem Festessen unter unseren Freunden zirkulieren lassen.

Statt spontane, flüchtige Momentaufnahmen anzufertigen haben wir uns bei den Aufnahmen für die Festtagsdeko bewusst für eine künstlerische Umsetzung entschieden. Unsere winterlichen Bildmotive wie Tannenzapfen, Walnüsse, Disteln und Gras haben wir auf rostigem Stahluntergrund als Stilleben abgelichtet. Die instax Sofortbilder ergänzen unsere natürliche Deko auf diese Art mit inszenierten Motiven. Wir mögen diese harmonische Verbindung von Natur und inszenierter Natur bzw. Kunst. Wir haben uns bei den Sofortbildern deshalb auch für den instax SQUARE Black Film mit schwarzem Rahmen entschieden, da dieser ganz besonders elegant wirkt. 

Ob als Namensschild, Menükarte oder Geschenkanhänger, die Sofortbilder lassen sich wirklich vielseitig verwenden. Entweder wir legen sie schlicht auf den Platz oder stecken sie in einen Zapfen und schreiben den Namen des Gastes mit einer hellen Farbe auf den dunklen Rahmen. Oder wir verwenden die Vorderseite als Bildmotiv und kleben auf die Rückseite Kraftpapier, auf das wir die einzelnen Gänge unseres Menüs notieren. Als schöne Geschenkanhänger unterm Weihnachtsbaum lassen sich die Sofortbilder ebenfalls prima einsetzen. 

Alle Sofortbilder haben wir mit der Kamera von unserem Smartphone aufgenommen, wir hätten sie aber genauso mit unserer FUJIFILM X-T3 Systemkamera schießen können, die ebenfalls mit dem instax Sofortbilddrucker kompatibel ist. Der Drucker ist super einfach einzurichten, man verbindet das Smartphone oder die Kamera per WLAN mit dem Drucker. Filmkassette einlegen und los geht’s. Der andere Riesenvorteil: Der Drucker ist nicht an Strom gebunden, so hat man einen kabellosen Drucker-to-go zur Hand.

Ein weiterer Pluspunkt, den das Format und der Drucker mit sich bringen: Wir konnten unsere Motive gezielt mit dem Handy in Szene setzen, aufnehmen und dann in Ruhe auswählen und bearbeiten. So haben wir einerseits unseren artifiziellen Anspruch erfüllt – und andererseits bleibt die Nostalgie erhalten, die einen unmittelbar beim Betrachten von Sofortbildern erfasst. Am besten, ihr probiert es gleich selbst aus, dann werdet ihr feststellen, die besten Ideen kommen einem… richtig, beim Machen!

Es gibt jene Art von Traditionen, die liebgewonnenen, an die man mit einem wohligen Seufzen denkt. Genauso verhält es sich mit dem Event, das wir gemeinsam mit Manufactum* hosten, und das dieses Jahr bereits in die dritte Runde geht. Zu diesem Anlass haben wir an einem neblig-frischen Samstag unsere Gäste von nah und fern in eine besonders schöne Fabriketage in Berlin-Kreuzberg, den Friends Space, geladen, um bei einem festlichen Lunch die Vorweihnachtszeit einzuläuten.

Zur Begrüßung überreichten wir unseren Gästen (die allesamt aus der Kälte kamen) eine goldene Mandelmilch mit frischer Kurkuma- und Ingwerwurzel, Zimt und einem Bio-Chai Masala-Sirup. Angesichts der Temperaturen war das zur Stärkung des Immunsystems genau das Richtige!

Anders als bei den beiden Events in den letzten Jahren, als wir mit allen Gästen gemeinsam das komplette Menü kochten, lag die Zubereitung des Essens dieses Mal ganz in unseren Händen. Mit Blick auf den Advent wollten wir gern die Zeit mit unseren Gästen nutzen, um zwei kulinarische Köstlichkeiten zu kreieren, die diesen einen Tag überdauern würden: ein herrlich aromatisches Apfelchutney sowie eine wunderbare Dukkah-Mischung als Geschenke für Zuhause. Beides fand sich später übrigens auch in unserem Menü wieder.

Das Apfelchutney aus Äpfeln, Zwiebeln, Weißwein, feinem Apfelessig und Vollrohrzucker füllten wir, als es noch heiß war, in sterilisierte Weckgläser. So ist es einige Monate lang haltbar und darf auch unterm Christbaum Freude machen. Die Dukkah-Mischung eignet sich, luftdicht verpackt, ebenfalls perfekt für den Gabentisch. Hier ist der wichtigste Part das behutsame Anrösten aller Zutaten, die schnell ihren herrlichen Duft in der ganzen Küche verbreiten.

Was wir an diesen Tagen besonders lieben: zu beobachten, welche Gäste welchen Part beim Kochen übernehmen, und wie unterschiedlich die Herangehensweisen sind. Das ist wirklich spannend! Da gibt es diejenigen, die kurzerhand das Kommando übernehmen und darüber wachen, dass die Rezepte eingehalten werden und alles im vorgegeben Zeitrahmen fertig wird. Dann gibt es jene, die aus den Aufgaben kleine Wettbewerbe machen: Wer hackt am schnellsten die Nüsse? Wer schafft es die längste Apfelschalen-Schlange vom Apfel zu schälen? Wieder andere sind so in ihre Gespräche vertieft, dass auch mal der Topf überkocht oder die Pfanne auf dem Herd zu rauchen beginnt… Jeder bringt so seine Eigenheiten mit – und doch, oder gerade deshalb, entsteht  dabei eine inspirierende Gruppendynamik, die am Ende zu einem tollen Ergebnis führt.

Neben der Freude am guten Essen eint unsere Gäste übrigens der Sinn fürs Ästhetische. Voller Begeisterung wurden nicht nur die fabelhaften Zutaten von Manufactum gewürdigt (wie die besonders schmackhaften Piemonteser Haselnüsse und das gute Toskanische Olivenöl), sondern auch die Kochutensilien, die neben ihrer Funktionalität durch ihre durchweg ansehnliche Form bestechen. Das Warenhaus der guten Dinge hielt natürlich noch mehr für unsere Augen bereit, und so haben wir uns in Sachen Tischdekoration so richtig ausgetobt: mit einer Auswahl an wundervollen Leinendecken und -servietten, feinem Porzellan, mattem Besteck, zahlreichen Teelichtern und charmanten Apothekerflaschen konnten wir die drei schlichten Holztische in eine lange, festliche Tafel verwandeln.

Nach dem Zubereiten bzw. Kochen der Küchenpräsente ging es natürlich noch um ihr äußeres Erscheinungsbild, schließlich sollte “Verpacken und Schenken” dieses Mal das große Thema unserer Veranstaltung sein. Auch wenn wir selbst gar nicht so weihnachtsverrückt sind, lieben wir es, Freunden und Familie eine Überraschung zu bereiten. Wenn diese noch dazu ansprechend umhüllt ist, währt die Freude doppelt.

Ganz in diesem Sinne konnten unsere Gäste mit unterschiedlichen Papieren, Bändern und Garnen, getrockneten Blumen, Stempeln und Anhängern ihren kreativen Ideen freien Lauf lassen und ihre Geschenke liebevoll verpacken. 

Indes brodelte und brutzelte es im Hintergrund schon wieder, damit wir den Nachmittag bei einem gemeinsamen, köstlichen Essen ausklingen lassen konnten.

Für das Menü haben wir uns die Unterstützung von Benjamin Donath geholt. Los ging es mit geröstetem Sauerteigbrot aus der brot&butter Backstube, das wir mit gebackenem Kürbis, dem Apfelchutney, rauchiger Cashew-Creme und frittiertem Salbei belegten. Zum Hauptgang gab es Hummus mit Blumenkohl, knusprigen Kichererbsen, Dukkah und einem Petersilien-Öl. Dazu reichten wir einen herbstlichen Salat aus gebratenem Fenchel, Apfelspalten und Radicchio. Abgerundet haben wir unser Menü mit einem Dessert, das seinen ganz eigenen Beitrag zum Thema Tradition leisten kann. Denn bei allen unseren Events mit Manufactum kam die großartige Profi-Eismaschine zum Einsatz. Mit besagtem Wundergerät haben wir erneut innerhalb kürzester Zeit ein unheimlich leckeres Eis kreiieren können: ein cremiges Schokoladen-Sorbet, gezaubert aus der aromatischen Bonnat Kuvertüre und begleitet von einem wundervollen Ensemble aus Holunder-Birne und Spekulatius.

Apropos wundervolles Ensemble: Wie wundervoll, dass wir Veranstaltungen dieser Art ausrichten dürfen! So viele interessante und warmherzige Menschen können wir dabei um uns versammeln, die unsere Rezepte mit viel Liebe und Sorgfalt umsetzen. Ein riesiges Dankeschön daher an euch, ihr geschätzten Gäste von nah und fern, und natürlich auch an Manufactum für das in uns gesetzte Vertrauen, diese Events gemeinsam mit uns zu veranstalten. In diesem Sinne: auf die Traditionen, die guten!

Vor einigen Wochen haben wir einen dieser Momente erlebt, der dir wie ein Traum vorkommt. Unwirklich, verrückt, unfassbar. 

Es flatterte eine Mail von Adobe in unser Postfach. Das ist erst einmal nichts Ungewöhnliches, wir arbeiten seit vielen Jahren mit Lightroom und Photoshop und bekommen regelmäßig Newsletter. Dieses Mal war es aber mehr als das. Das Format „Your shot. Your story.“ von Adobe kannten wir bereits. Fotografen aus der ganzen Welt, spezialisiert auf verschiedene Genres der Fotografie, werden dort mit ihrer Arbeit vorgestellt. Für den Bereich „Food“ ist das Team auf uns gestoßen. Auch wenn die erste Mail aus Kalifornien schon spannend war, dachten wir noch, dass sie neben uns bestimmt 100 andere angefragt hatten. Nach einem ersten Videogespräch war dann aber ganz schnell klar, dass dem nicht so war und sie genau uns für dieses Format haben wollten. Die Frage nach dem Warum kreiste immer wieder in unseren Köpfen. Warum wir? Warum nicht einer der vielen anderen tollen Foodfotografen. Will da wirklich ein Produktionsteam aus den USA extra hierher zu uns kommen? Es sind doch nur wir…

All das hat uns einige schlaflose Nächte beschert. Aber nicht allzu viele, denn es ging ziemlich rasant weiter.

Schon bald standen sechs völlig fremde Menschen in unserer Wohnung in Berlin. Ab dem Augenblick verging die Zeit erst recht wie im Flug. Kristi, Kendall, Paul, Bianca, Dave und Matthew nahmen uns mit ihrer sympathischen Art ganz schnell alle Zweifel und Ängste und bescherten uns vier aufregende, unvergessliche Drehtage. Das Ergebnis könnt ihr euch hier anschauen*! Neben einem Video über uns und unsere Foodfotos warten noch sieben hilfreiche Tutorials mit unseren Bildbearbeitungs-Tipps für Adobe Lightroom und Photoshop auf euch. Wir sind super aufgeregt und gespannt, was ihr dazu sagen werdet.

Und da wir in den Tagen nicht nur vor, sondern wie immer auch hinter der Kamera standen, möchten wir euch noch die Fotos von einem schönen Abend mit unseren Freunden Grit, Rica und Christian zeigen, die uns für den Dreh besucht haben.

Die Kürbisernte stand gerade an und wir dachten uns, dass wir damit ein leckeres Abendbrot zubereiten könnten. Den Kürbis haben wir im Ganzen im Feuer gegart, dazu landeten Pfifferlinge, Apfelchutney, Salbei und Creme Fraiche auf dem selbst gebackenen Sauerteigbrot. Was will man mehr!

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